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Duderstädter Sternsinger werden im Rathaus empfangen

27 000 Euro Spenden gesammelt Duderstädter Sternsinger werden im Rathaus empfangen

„Die Kinder haben mehr als 27  000 Euro Spenden gesammelt“, sagt Bernward Burchard, ehrenamtlicher Helfer der Gemeinde St. Cyriakus in Duderstadt. Ein stolzer Betrag, der nun hilfsbedürftigen Kindern auf den Philippinen zugute kommt. Trotz der turbulenten Tage, die die Eichsfelder Wohltäter nun hinter sich haben, stehen sie fidel und ausgelassen im Bürgersaal des Rathauses.

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Danksagung im Bürgersaal des Rathauses: Bürgermeister Wolfgang Nolte und Propst Bernd Galluschke bedanken sich bei den tüchtigen Sternsingern.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Als Dank für euch lassen wir jetzt gemeinsam eine Rakete steigen“, sagt Propst Bernd Galluschke beim Empfang der Sternsinger.

Was genau er damit meint, zeigt sich wenige Augenblicke später: Die mehr als 100 Dreikönigssänger wissen genau, was für einen Raketenstart zu tun ist. Zuerst trampelt Galluschke auf dem Boden, woraufhin die Kindermeute mitmacht und ein lautes Getöse erklingt: Die Rakete wird gestartet. Dann trommeln alle mit Fäusten auf ihre Oberkörper: die Zündung.

Mit einem gemeinsamen Schrei aus kräftigen Kehlen schicken Galluschke und die Sternsinger die Rakete in den Himmel. Eine kreative und lautstarke Danksagung, die der Propst freudig-grinsend begleitet.

Auch Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) spricht den tüchtigen Sängern seinen Dank aus. „Ich heiße euch herzlich im ältesten und wahrscheinlich schönsten Rathaus Deutschlands willkommen“, eröffnet er seine Danksagung. Nolte, der nach eigenen Angaben selbst einmal Sternsinger war, wisse, welche Anstrengungen hinter den Kindern liegen. „Es hat auch oft zwischendurch geregnet, aber ihr habt dem Wetter getrotzt“, sagt er anerkennend.

„Man musste den Leuten nicht mal sagen, wofür die Spenden sind“

Um den Kindern noch einmal persönlich seinen Dank aussprechen zu können, bittet Nolte die einzelnen Gruppen, die in Duderstadt und den umliegenden Ortschaften unterwegs waren, auf die Bühne.

„Man musste den Leuten nicht mal sagen, wofür die Spenden sind“, berichtet Julian Kellner von seinen Erfahrungen, die er in der Rolle des Balthasar auf seiner Tour durch Westerode gesammelt hat. Er sei bereits das dritte Mal dabei und habe immer noch Spaß am Dreikönigssingen.

Auch die vielen Helfer, die sowohl Kleidung und Requisiten als auch Texte und Verpflegung vorbereitet hatten, werden in der Rede des Bürgermeisters bedacht. Nachdem Gemeindereferentin Verena Nöhren mit den Kindern ein Lied angestimmt hat, schreibt Helferin Claudia Hampel die Segensbitte über die Rathaustür. Dann ist die Zeit für den Einholungsgottesdienst.  

Von Kay Weseloh

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