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Duderstädter stirbt bei Schießerei

Ottobockmitarbeiter im Urlaub getötet Duderstädter stirbt bei Schießerei

Ein 31 Jahre alter Duderstädter ist bei einer Schießerei auf den Philippinen ums Leben gekommen. Der Ottobock-Mitarbeiter war am Donnerstag in den rund 575 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila gelegenen Ort gereist, um den Urlaub mit seiner philippinischen Freundin zu verbringen. Am Freitagmorgen erlitt er in einem Schnellrestaurant einen Bauchschuss, an dessen Folgen er im Krankenhaus starb.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Talisay City/Duderstadt. Ein Franzose und ein Inder wurden verletzt. Sie sollen außer Lebensgefahr sein.

Nachdem sie zuvor mit dem Inder und dem Franzosen in Streit geraten waren, hatten bis zu vier Männer das Feuer in dem Fastfood-Reatsurant eröffnet, teilte die Polizei mit. Dort befand sich der aus Solingen stammende Duderstädter offenbar, um Freunde zu treffen, berichten die Philippinen Nachrichten. Dem deutschsprachigen Nachrichtenportal zufolge geriet der 31-Jährige unverschuldet in die Schusslinie. „Die Verdächtigen hatten einen Streit mit dem indischen und dem französischen Opfer, und hatten es offensichtlich auf sie abgesehen“, bestätigte Polizeichef Reycel Carmelo Dayon. Bisher seien die Täter flüchtig. Zwar verfüge das Restaurant über eine Kameraüberwachung, doch seien die Verdächtigen aufgrund ihrer Vermummung nicht zu identifizieren.

Die Kollegen des Service-Technikers, der seit dem vergangenen Juli bei Ottobock arbeitete, erfuhren vom Tod des Duderstädters während einer Pause, in der sie online Nachrichten lasen. In einer Meldung über die Schießerei sei ein Name genannt worden, der dem des Kollegen ähnlich gewesen sei. „Auch das Alter stimmte“, sagte ein Ottobock-Mitarbeiter am Freitag. Da sie wussten, dass der Duderstädter vier Wochen lang Urlaub auf den Philippinen machen wollte, sei ihnen klar gewesen, dass es sich um ihn handeln müsse. „Sein großes Hobby war das Reisen“, sagte ein Kollege.

Ottobockchef Hans Georg Näder reagierte betroffen auf die Todesnachricht. „Ein tragischer Unglücksfall. Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Sein Mitgefühl gelte der Familie und den Freunden „unseres verdienten Mitarbeiters“.

(mit dpa)

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