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Duderstädter unternehmen Weltreise durchs Märchenland

Duderstädter unternehmen Weltreise durchs Märchenland

„Was wir anbieten, ist eine Mischung aus dem Kennenlernen von Geschichten und dem Kennenlernen der Menschen“, beschreibt Regina Steffens-Grosche den Ansatz der Veranstaltungsreihe „Märchen der Völker“. Bereits im vierten Jahr treffen sich in jedem zweiten Monat Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, um gemeinsam eine „Reise durch die ganze Welt“ zu unternehmen, so Steffens-Grosche.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Gemeinsam mit Renate Schopferer hob sie seinerzeit etwas aus der Taufe, von dem Kritiker nicht glaubten, dass es langfristig funktionieren könnte: „Irgendwann gehen Euch die Märchen aus“, hätten sie beispielsweise geunkt, berichten die Frauen. Das Gegenteil sei der Fall, sagen sie: „Wahrscheinlicher ist es, dass uns die Länder ausgehen“, sagt Schopferer schmunzelnd.

Allerdings: Selbst, wenn das passierte – ein Problem wäre es nicht. Das Projekt der Stadt Duderstadt mit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB) könnte ein zweites Standbein nutzen, die Themennachmittage. Denn nicht immer wird ein Land in märchenform präsentiert, dazu ein Mensch aus diesem Land vorgestellt und daraus ein gemeinsames Gespräch entwickelt. Manchmal widmen sich die zwischen zehn und 100 Teilnehmer auch einem Themenkomplex. Beispielsweise steht im Juli „Ritter und Burgen“ an.

Zur Vorbereitung wälzen die Organisatorinnen, die „von vielen kreativen Köpfen“, so Steffens-Grosche, unterstützt werden, erst einmal Bücher. Dann werden Requisiten besorgt, unter anderem mit der Hilfe von Ulla Benseler oder den Duderstädter Pfadfindern. Kostüme werden gestaltet und kleine Szenen einstudiert. „Dafür ist Petra Bartosch die Expertin“, sagt Schopferer. „Sie nimmt die Menschen mit“, ergänzt Schopferer – und meint das wortwörtlich, denn in den Veranstaltungen gibt es Interaktion zwischen den Menschen auf der Bühne und denen, die zuhören. Besonders schön sei die immer dann, wenn sich Schulen beteiligten, berichten die Frauen.

Zu jedem Thema werde ein Büchertisch organisiert, erklären die Frauen. Außerdem sorge die GAB, wenn Zeit dafür ist, für landestypische Snacks. „Alles, was wir machen, bestreiten wir aus Bordmitteln“, erklärt Steffens-Grosche, dass es manchmal nötig sei, kreativ zu werden.

„Als nächstes reisen wir nach Georgien“, macht Schopferer neugierig, die mit den „Märchen der Völker“ auch schon in der Türkei, in Russland, auf dem Balkan, in Kanada und im Sudan war. „Und es gibt noch so viele Länder und so viele Möglichkeiten“, schwärmt sie.

Märchen der Völker

Die nächsten Termine

  • 19. Februar, 15.30 Uhr, Jufi: Georgien
  • 16. April, 15.30 Uhr, Jufi: China
  • 18. Juni, 15.30 Uhr, Jufi: Tiermärchen aus aller Welt
  • 7. Juli, 15.30 Uhr, Bühne im Stadtpark: Ritter und Burgen

Weitere Informationen gibt es bei Schopferer, Telefon 05527/8882 oder Steffens-Grosche, Telefon 05527/841-116.

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©Richter