Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Düt und Dat op Platt

Plattdeutsche Sprache Düt und Dat op Platt

Die Pflege der plattdeutschen Sprache hat am Donnerstag im Mittelpunkt eines humorvollen Abends in Fuhrbach gestanden. Der Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, begrüßte rund 120 Teilnehmer im Hotel Zum Kronprinz zu einem kurzweiligen Programm mit Gesang, Sketchen und Anekdoten.

Voriger Artikel
Endstation Grillplatz
Nächster Artikel
Polizei klärt Einbrüche in Schulen auf

Die Pflege der plattdeutschen Sprache hat am Donnerstag im Mittelpunkt eines humorvollen Abends in Fuhrbach gestanden.

Quelle: Thiele

Fuhrbach. Nur einmal war hochdeutsch zu hören - und das gleich zu Beginn. Der örtliche Männergesangverein Eintracht unterhielt die Frünne mit bekannten Werken aus unterschiedlichen Genres. Die sangesfreudigen Männer gaben den Besuchern einen musikalischen Rat mit auf den Weg: „Lebe, liebe, lache“.

Bürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählergemeinschaft) erinnerte daran, dass die Plattdütschen Frünne 2016 auf ihr 65-jähriges Bestehen zurückblicken können. Dass es die Frünne so lange gebe, sei besonders ihrem Präsidenten zu verdanken, dem sie eine Stracke und ein Frühstücksbrettchen mit Fuhrbacher Motiv überreichte.

„Schauspielerische Hochleistung"

„Düt und Dat op Platt“ war anschließend das Motto. Für Lacher am laufenden Band sorgte die Theatergruppe des Frauenbundes Fuhrbach. Die Mitglieder zeigten dem Publikum, was ein altes Ehepaar aus dem Eichsfeld bei seinem ersten Besuch in Amerika erleben kann. Ungewöhnliche Ereignisse in einer Arztpraxis und einen Theaterbesuch setzten die Darsteller mit einer großen Portion Wortwitz und mimisch überzeugend in Szene. Eine „schauspielerische Hochleistung“, würdigte Grobecker den Auftritt. Dies könne „kein Theater so spielen“.

Hohen Unterhaltungswert hatten auch die Auftritte von Margret Hoppmann, die von ihren Aufklärungsmethoden berichtete und gemeinsam mit Annegret Otto als altes Ehepaar auftrat, Marga Klingebiel, die einem Kind die Welt der Kirche näher brachte, Rita Maulhardt, die von einem Besuch beim Hausarzt berichtete und einen Bogen zu ihrer Hausapotheke schlug, Willi Koch, der einige Anekdoten erzählte und Hubert Vollmer, der die Besucher begleitet von Manfred Winter musikalisch unterhielt. Hermann Friederici steuerte ebenfalls einige musikalische Beiträge bei, bevor er seine langjährige Duo-Partnerin Anneliese Kopp verabschiedete, deren Verdienste auch Grobecker würdigte.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter