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Ebergötzen beteiligt sich nicht an EAM

Rat beschließt Ebergötzen beteiligt sich nicht an EAM

Die Gemeinde Ebergötzen wird sich nicht am kommunalen Energieversorger Energie aus der Mitte (EAM) beteiligen. Das hat der Rat am Montag fast einstimmig beschlossen. Lediglich Michael Schmülling von der SPD enthielt sich der Stimme.

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Das ehemalige EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Ebergötzen. „Wir haben interfraktionell rege und lange diskutiert, alle Pros und Contras abgewogen“, sagte Bürgermeister Arne Behre (SPD). Am Ende sei der Rat zu dem Ergebnis gelangt, dass das finanzielle Risiko höher wiege als die Aussicht auf mögliche Renditen, die sich aus einer Beteiligung ergeben könnten.

Bereits in der Sitzung am 29. Juli hatte der Rat über eine Beteiligung abgestimmt. Damals hätte die Gemeinde einen Kredit aufnehmen müssen, um damit Anteile an der EAM in Höhe von 120 000 Euro zu erwerben. Der Rat lehnte dies ab. In der Zwischenzeit ist jedoch eine sogenannte Vorschaltgesellschaft gegründet worden, die die Eigenanteilsfinanzierung übernimmt. Anteile erwerben müsste die Gemeinde jetzt also nicht mehr, dafür aber eine Bürgschaft in Höhe von knapp einer Million Euro übernehmen. Auch dem hat der Rat jetzt eine Absage erteilt.

Beteiligt hat sich die Gemeinde mit 5600 Euro an einem Gutachten, welches eine Beratungsgesellschaft für alle Gemeinden angefertigt hat, für die eine EAM-Beteiligung in Frage kam. Dieses Geld sei gut angelegt gewesen, so Behre. Ohne das Gutachten wäre es nämlich kaum möglich gewesen, eine vernünftige, auf Fakten basierende Entscheidung zu treffen.

Die EAM ist die ehemalige Eon Mitte und befindet sich seit Dezember 2013 im Besitz von zwölf Landkreisen sowie der Stadt Göttingen. Ihr Geschäftsbereich erstreckt sich auf Südniedersachsen sowie weite Teile von Hessen und kleinere Teile von Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Von Hauke Rudolph

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