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Echoes spielen Pink-Floyd-Songs beim Duderstädter Kultursommer

Komplexe Klanggebäude im Zelt aufgebaut Echoes spielen Pink-Floyd-Songs beim Duderstädter Kultursommer

Die bombastischen Klanggebäude Pink Floyds, komplexe Soundstrukturen, das handwerkliche Können der Instrumentalisten und den optischen Reiz von Licht- und Videoinstallationen – all das haben die Musiker von Echoes am Sonnabend nach Duderstadt transportiert.

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Publikum und Band im „Time“-Tunnel: Echoes beim Auftritt im 21. Duderstädter LNS-Kultursommer.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Mit ihrem Programm „Wish you were (t)here“ gastierten die Musiker am Sonnabend im Stadtpark – und unternahmen gemeinsam mit den rund 800 Besuchern des Konzerts einen Trip in die Vergangenheit. Eine reine Nostalgieveranstaltung wurde dennoch nicht daraus.

 
Sabine Holste-Hoffmann, Geschäftsführerin der Theater- und Konzertvereinigung Duderstadt (TKV) und Gerald Werner, Kulturprokurist der LNS-Gesellschaft, gaben es unumwunden zu: Mit dem Auftritt von Echoes hatten sich beide Veranstalter einen privaten Wunsch erfüllt. „Wenn nichts mehr geht, setze ich mich in den Käfer, Verdeck auf – und  höre ,Wish you were here´“, outete sich Holste-Hoffmann als Pink-Floyd-Fan. Und auch Werner gab zu, sich „wie Bolle“ auf diesen Abend gefreut zu haben.

 
Das dritte Tribute-Konzert im LNS-Kultursommer nach den Re-Beatles und Queen Kings in den Vorjahren habe die Veranstalter allerdings vor die Frage gestellt: „Gibt es dafür in Duderstadt ein Publikum?“, erklärte Werner. Sein Blick über die voll besetzten Stuhlreihen und die Menschenmengen dahinter beantwortete die Frage. Bei wenig sommerlichen Temperaturen hatten sich rund 800 Fans, teilweise in Bandshirts gekleidet, eingefunden. „Wir freuen uns über so viele Floydianer“, sagte Holste-Hoffmann begeistert, die die internationalen Gäste der Stadt in ihren Landessprachen begrüßte.

 

Foto: Eckermann

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Echoes boten bei Weitem weniger leicht verdauliche Kost als es die Tribute-Bands getan hatten, die zuvor im Stadtpark aufgetreten waren. Während ihrer Schaffenszeit hatten Pink Floyd verschiedene Stile vorgelegt und neben eingängigen Stücken und Verkaufserfolgen auch anspruchsvolle Instrumental-Epen geschaffen. Der Band gelang es, daraus ein Best-Of-Programm zusammenzustellen, das beidem gerecht wurde: dem breiten Publikum und dem Anspruch von Zuhörern, die die komplexen Klanggebäude der „Sound-Architekten“ schätzen.

 
„Wish you were here“, „Time“, „One of these Days“, „Another Brick in the Wall“, Money“ – Klassiker an Klassiker reihte sich aneinander, während mit der Dunkelheit das Farbenspektrum der Lichter und Videos auf der Bühne immer mehr changierte. Das Publikum, das sich nach und nach von seinen Stühlen erhob, ließ sich von jedem einzelnen mitreißen. Am Ende stand ein langer Applaus – und eine nachhaltige Erinnerung an einen beeindruckenden Abend im Stadtpark.

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