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Edeka baut Einkaufszentrum im Gewerbegebiet

Neubau in Gieboldehausen Edeka baut Einkaufszentrum im Gewerbegebiet

Die Edeka-Hessenring GmbH mit Sitz in Melsungen errichtet auf der rund 20 000 Quadratmeter großen Sonderfläche einen Lebensmittelmarkt mit Backshop und Bistro sowie einen Getränkemarkt, in dem auch Hausrat, Gartenartikel und Sonderposten verkauft werden sollen.

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Baustart im Gieboldehäuser Gewerbegebiet: Bis zum Frühjahr soll an der Stockenbreite ein Edeka-Markt entstehen.

Quelle: OT

Für den „Non-Food-Markt“ sind 500 Quadratmeter vorgesehen, der Lebensmittelbereich soll auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ein Vollsortiment mit bis zu 30 000 Artikeln bieten. Das Artikelkonzept stehe ebenso wie die Zahl der Beschäftigten noch nicht endgültig fest, teilt Helmut Schumacher mit, der bei Edeka für die Standortakquisition in Südniedersachsen zuständig ist. Das Angebot werde umfangreicher sein als im Edeka-Markt in Ebergötzen, aber kleiner als im Edeka-Markt in der Duderstädter Feilenfabrik. Der Rohbau des Gebäudes mit Satteldach soll nach vor dem Winter abgeschlossen werden, anschließend der Innenausbau erfolgen. Schumacher geht von Fertigstellung und Eröffnung im Frühjahr 2011 aus.

Erschlossen wird das Areal von der Stockenbreite aus über den Totenhäuser Graben. Die jetzige Behelfsbrücke für den Bauverkehr wird später durch eine reguläre Zufahrt ersetzt. Die Kosten dafür übernimmt der Investor. Für die Kunden werden knapp 200 Parkplätze mit jeweils 2,75 Meter Breite geschaffen.

Das Einkaufszentrum werde Ausbildungsbetrieb und von einem selbstständigen Einzelhandelskaufmann geführt, die Gewerbesteuer bleibe in der Gemeinde, sagt Schumacher. Der Einzugsradius umliegender Orte sorge für ausreichend Kunden, begründet er die Millioneninvestition in der Mittelpunktgemeinde. Ein Gutachten der Cima (City-Marketing) war zu dem Ergebnis gekommen, dass keine negativen Auswirkungen auf Gieboldehausen und die Nachbarkommunen zu erwarten seien.

Die Voraussetzungen für die Sonderfläche hinter dem Möbelcenter hatte die Gemeinde schon vor Jahren geschaffen. „Darauf haben wir lange gewartet“, freut sich Gieboldehausens Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU) über den Baustart und spricht von einem großen Gewinn für den Flecken. „Wenn wir es nicht ermöglicht hätten, hätten es andere getan“, betont Leineweber: „Die Mittelpunktgemeinde Gieboldehausen als zentral gelegener Ort kann sich der Entwicklung nicht verschließen.“ Bislang gebe es keinerlei Anzeichen, dass das Projekt Auswirkungen auf die beiden Lebensmittelmärkte im Ortskern – den Rewe-Markt in der Knickgasse und den Edeka-Markt in der Obertorstraße – haben werde. Leineweber geht davon aus, dass sich beide Märkte halten können und im Ortskern bleiben werden: „Dafür werden wir alles tun.“ Inzwischen zerschlagen hätten sich die Pläne der Rewe-Gruppe, im Gewerbegebiet neu zu bauen und den Standort im Ortskern ihrer Discounter-Schiene Penny zur Nachnutzung anzubieten. Stattdessen gab es einen Leitungswechsel im vorhandenen Rewe-Markt.

Für das Gewerbegebiet Stockenbreite hofft Leineweber auf Nachfolgeeffekte durch das Edeka-Projekt: „Wir bauen auf weitere Investoren.“

Von Kuno Mahnkopf

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