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Eichsfelder Bauernmarkt in Kallmerode mit mehreren tausend Besuchern

„Aus der Region, für die Region“ Eichsfelder Bauernmarkt in Kallmerode mit mehreren tausend Besuchern

„Ein Stück Kultur unserer Region“, nannte Ernst Siebert den Eichsfelder Bauernmarkt. Sonnabend und Sonntag hatten der größte Bauernmarkt und die Erzeugerbörse des Eichsfelds in Kallmerode geöffnet. Mehr als 2000 Besucher kamen bereits am ersten Vormittag.

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Vom Anfang des Eichsfelder Bauernmarktes bis heute ist die Schafquadriga kaum wegzudenken.

Quelle: Müller

Kallmerode. „Muhs“ und „Mehs“ und der Duft von Heu, Bratwurst und Flammkuchen luden die Besucher zum 20. Eichsfelder Bauernmarkt auf die Wiesen vor Kallmerode. 60 Stände, von Eichsfelder Wurst, Käse, Blumen bis hin zu handwerklichen Vorführungen, wie Besenbinden, zeigte der Markt die ganze Bandbreite des Ober- und Untereichsfeldes.

 

 

Dabei, so Ernst Siebert, sei der Gedanke in Nordhausen entstanden. Geklaut, gewissermaßen: „Aber wir haben hier eine viel schönere Lage!“ Und so entwickelte sich über zwei Jahrzehnte die „Fälschung“ zum Original, zum größten Bauernmarkt Nordthüringens. „Ernst Siebert ist ein Urgestein“, freute sich Moderatorin Ute Morgenthal von der HVE Eichsfeld Touristik. Von Anfang an ist der „im Eichsfeld luftgetrocknete“ (Morgenthal) Senior mit seiner Schaf-Quadriga Aushängeschild des Marktes. „Ein authentisches Zeigen unserer Eichsfelder Produkte“, nannte Gerold Wucherpfennig den Markt. „Erzeuger präsentieren ihr Handwerk, Konsumenten sollen sehen, wie die Produkte entstanden sind und vor allem ist er eine Begegnung der Eichsfelder“, betonte der HVE-Vorsitzende und frühere Thüringer Minister. Neben Siebert waren Silvia Diekmann und Günter Helbing viele Jahre aktiv mit der Organisation des Bauernmarktes betraut, Diekmann als Organisatorin. Dafür wurden beide zu Ehrenvorsitzenden ernannt und erhielten einen Hubschrauber-Rundflug als Dank. Mit musikalischen Ohrwürmern unterhielt die „Musikalische Grundschule Anrode“ die Gäste, bis der frühere Chef der Deunaer Agrar „Am Dün“ das Neunspringer-Fass gekonnt mit zwei Schlägen anzapfte.

 

Foto: Müller

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„Aus der Region, für die Region“ lautet das Motto jedes Eichsfelder Bauernmarktes. Und dafür reisten Besucher weit über die Landesgrenzen an, mehr als 8000 im vergangenen Jahr. „Es gibt kein schlechtes Wetter“, so Ute Morgenthal, „höchstens falsche Kleidung.“

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©Richter