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Eichsfelder Berufsfindungsbörse

Film und Gespräche Eichsfelder Berufsfindungsbörse

Die Organisatoren der Eichsfelder Berufsfindungsbörse, zu der die Teilnehmer am Sonnabend, 14. November, von 10 bis 15 Uhr in die BBS Duderstadt kommen, wollen mehr Schüler als 2014 für einen Besuch der Präsentation begeistern. In Schulen machen sie mit einer Filmvorführung und Erfahrungsberichten auf das Ereignis aufmerksam.

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Duderstadt. „Gespräche auf Augenhöhe“, so beschreibt Projektmanager Jan Diederich von der federführenden Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020 den Ansatz.

Er will hierfür zusammen mit Schülern des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt und der Heinz-Sielmann-Realschule in Klassen und Kurse an diesen beiden Schulen, an der St.-Ursula-, Astrid-Lindgren- und Pestalozzi-Schule sowie an der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausen kommen.

Als Einstimmung auf das Thema „Berufsorientierung“ werde zunächst ein Film gezeigt, den eine Projektgruppe von sechs Schülerinnen des Eichsfeld-Gymnasiums und der Heinz-Sielmann-Realschule gedreht habe und von denen einige bei den Klassen- und Kursbesuchen dabei seien, so Diederich.

Die Macherinnen interviewen sich in dem Film gegenseitig und erzählen, wie sie den Weg zur Berufsfindungsbörse gefunden, welche Eindrücke sie hier gesammelt haben und welche Impulse ihnen der Besuch gebracht hat.

Der Film soll die Vorlage liefern für Gespräche, bei denen die Schüler von ihren Erfahrungen und Erwartungen berichten können. Damit Termin und Ort der Berufsfindungsbörse, die auch 2015 von der Agentur für Arbeit mitfinanziert wird, nachhaltig in Erinnerung bleiben, erhalten sie einen Beutel mit einer Dose Apfelschorle, einem Block, einem Kugelschreiber und einem Flyer, auf dem die Eckdaten stehen.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass viele Schüler trotz aller Werbemaßnahmen gar nicht wüssten, was die Berufsfindungsbörse sei, wann und wo sie stattfinde, erläutert Diederich, was zum neuen Konzept geführt hat.

Die Besuche in Schulen ersetzen die zentrale Auftaktveranstaltung, zu der Schüler jeweils am Tag vor der Börse in die Eichsfeldhalle gekommen waren. „Wir hoffen, dass wir die Schüler so besser abholen und bei ihnen Interesse für die Veranstaltung und die Auseinandersetzung mit dem Thema Berufsorientierung wecken“, sagt Diederich, der wieder mit rund 60 Teilnehmern rechnet.

Enttäuschend sei das bislang geringe Interesse des Handwerks an der Präsentation. „Ich bin der Meinung, dass die Betriebe mehr dafür tun müssen, die Potenziale vor Ort zu akquirieren“, betont Diederich. So werde dem Abwandern von Fachkräften und Jugendlichen entgegengewirkt. Dies sei für die langfristige Stadtentwicklung als auch für das Überleben der Betriebe ein wichtiger Aspekt.

Es genüge nicht, nur zu schauen, ob die Mitarbeiterzahl zum jetzigen Zeitpunkt ausreiche. Vielmehr gelte es, den demografischen Faktor mitzubedenken.

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©Richter