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Eichsfelder Chöre singen zum Geburstag von Sascha Richter

Chorkonzert in Fuhrbacher Kirche Eichsfelder Chöre singen zum Geburstag von Sascha Richter

Die Chöre im Eichsfeld ohne Sascha Richter? In Anbetracht der Anzahl der Sänger, die sich zum Chorkonzert anlässlich des 60. Geburtstages des Dirigenten und Knopfakkordeonspielers in der Kirche St. Pankratius Fuhrbach am Sonntagnachmittag versammelt haben, kaum denkbar. Doch, doch, es gibt Chöre, die Richter nicht leitet.

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Gemeinsamer Start: Sänger aller Gesangvereine eröffnen das Konzert der Richterchöre.

Quelle: Pintschak

Duderstadt. Aber es gibt eben auch fünf Chöre, die unter der Leitung des Jubilars singen. Sie brachten ihm in der beinahe bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche ein Geburtstags-Ständchen in einem Ausmaß, wie es nur die Richterchöre können.
Gleich zu Beginn des Konzerts ließen die Sänger der vier Männergesangvereine zugleich ihre Stimmen erklingen: „Das ist der Tag des Herrn“ schallte es mehrstimmig durch den Kirchenraum, als „Schäfers Sonntagslied“ angestimmt wurde. „Das war schon einmal stimmgewaltig“, kommentierte Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld, bei der die Moderation des Nachmittages lag. Trotz seines Ehrentages, der einige Wochen nach dem eigentlichen Geburtstag gefeiert wurde, „arbeitete“ Richter, wie man es von ihm kennt: Den grauen Schopf frisch frisiert und in der für ihn typischen Weste gab er mit vollem Körpereinsatz den Takt vor, ob bei „Conquest of Paradise“, das der MGV Concordia Bilshausen mit gesanglicher Unterstützung von Iona Nolte präsentierte, oder bei „Mutter Heimat“, einem russischen Volkslied aus den Kehlen des MGV Eintracht Fuhrbach. Einen Beitrag aus dem Heimatland Richters brachte auch der Frauenchor St. Pankratius dar, der „Zwölf Räuber“ sang – und nicht nur damit den Chorleiter überraschte. Sommerfeld ernannte ihn zum Ehrenmitglied, dem zweiten männlichen in der Geschichte des Frauenchores. Der MGV Concordia 1873 Hundeshagen zeigte sein Können mit dem Tessiner Volkslied „Pferde zu vieren tragen“, die Sänger des MGV Sankt Josef Seeburg mit „Ein Freund, ein guter Freund“, das dem Anlass gemäß gewählt worden sein dürfte.

Die Verbundenheit mit dem Chorleiter durch die Musik und darüber hinaus hob auch Pfarrer Markus Grabowski hervor, der Richters Beitrag für St. Pankratius, für Fuhrbach, für das Eichsfeld und darüber hinaus lobte. Richter habe eine außergewöhnliche Begabung, Menschen für Musik zu begeistern. An diesem Tag tat er das nicht nur im Zusammenspiel mit den Chören, sondern auch solo am Knopfakkordeon, dem er einen beeindruckenden „russischen Schneesturm“ entlockte, und am E-Piano sowie gemeinsam mit dem Klarinettisten Pfarrer Michael Lerche.

Den Abschluss bildete schließlich ein weiterer gemeinsamer Auftritt, zunächst erneut wiederum der Männer, die unter anderem die „Petersburger Schlittenfahrt“ sangen. Abschließend erfüllten alle Sänger gemeinsam mit dem Frauenchor die Kirche mit ihrem Gesang: „Lebe, liebe, lache“ – mit dem Lied von Robert Pappert verabschiedeten die Richterchöre das Geburtstagspublikum.

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©Richter