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Eichsfelder Druiden mit eigener Loge

Ordensbrüder aus ganz Deutschland kommen zur Gründungsfeier nach Duderstadt Eichsfelder Druiden mit eigener Loge

Nach monatelangen Vorbereitungen sind am Sonnabend 55 Mitglieder des Deutschen Druidenordens in die Brehmestadt gekommen, um eine neue Ordensgruppe, die Eichsfeld-Loge Brüderlichkeit, zu gründen. Dabei blieb der eigentliche Gründungsakt geheim.

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Nach monatelangen Vorbereitungen sind am Sonnabend 55 Mitglieder des Deutschen Druidenordens in die Brehmestadt gekommen, um eine neue Ordensgruppe, die Eichsfeld-Loge Brüderlichkeit, zu gründen.

Quelle: Pintschak

Duderstadt. Verschwiegenheit zählt zu den Tugenden der Gemeinschaft, deren Wurzeln in der Zeit der Aufklärung liegen.

Die Vertreter vieler deutscher Logen, darunter die Mutterloge Harz aus Goslar, überbrachten Grußworte und sogenannte Bausteine – Geldumschläge mit finanzieller Starthilfe.

Wer genau hinsah, konnte vor dem öffentlichen Teil der Feier im Hotel zum Löwen einen flüchtigen Blick auf die Roben der Brüder erhaschen. Weiß und Rot blitzte es einen Moment lang durch die Fenster des Saales. Zum öffentlichen Teil waren auch ausdrücklich diejenigen eingeladen, die sich mit den Wertvorstellungen des Ordens auseinandersetzen wollen und einen Eintritt erwägen.

„Wir wollen auf jeden Fall wachsen“, sagte der Vorsitzende der neuen Gemeinschaft, Wilfried Himpel aus Langelsheim. Interessenten gebe es bereits, und schon für Juli dieses Jahres seien Neuaufnahmen geplant. Treibende Kraft bei der Gründung der neuen Loge war der Hundeshägener Stefan Flacke.

Zu Beginn seiner Ausbildung zum Opernsänger  war er vor vielen Jahren mit einem Förderpreis der Kasseler Loge bedacht worden und hatte so Kontakt zum Orden bekommen. „Jetzt will ich selbst dazu beitragen, musikalische Talente zu fördern“, sagte er über seine Beweggründe. Die Mitglieder des Druidenordens, die sich nach dem englischen „order“ – Gemeinschaft – nennen, pflegen das karitative und soziale Engagement.

Für die Eichsfelder steht fest, dass sie sich um sozial benachteiligte Kinder kümmern wollen – beispielsweise, um  Instrumentalunterricht zu finanzieren. Eine Musikschule, die unter anderem Angebote für Kinder aus Problemstadtteilen umsetzt, ist mit Musikuss bereits gefunden.

Die Leiterin Christine Büttner stellte ihre Projekte vor, bei denen es um Spitzenförderung und Breitenförderung geht. „Musik ist ein hervorragendes Mittel, um Kinder zu begeistern und zur Kultur zu bringen“, so die Schulleiterin. Musikalisch klang der Tag auch aus; Willi Reimann aus Hundeshagen spielte auf seiner Drehorgel.

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©Richter