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Eichsfelder Kinder und Jugendliche zu Besuch bei Wolfgang Nolte

Millionenfrage an den Bürgermeister Eichsfelder Kinder und Jugendliche zu Besuch bei Wolfgang Nolte

Die Stühle im großen Sitzungssaal des Stadthauses reichten kaum aus, als Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) seine Gäste empfing: 50 Kinder und Jugendliche, die am Ferienprogramm des Duderstädter Kinder- und Jugendbüros im Jugendfreizeitheim (Jufi)  teilnahmen, kamen an den Ort, wo sonst Stadtpolitik gemacht wird.

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Fragen über Fragen an Wolfgang Nolte.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Einmal im Jahr steht der Besuch des Bürgermeisters auf dem Jufi-Programm. Da können die Kinder mal sehen, wo der Bürgermeister arbeitet und ihm Fragen stellen“, erklärte Jugendreferentin Sabine Tegtmeier. Die Kinder hatten schon Platz genommen, als Nolte erschien.

„Wo sitzt eigentlich der Bürgermeister?“ kamen die ersten unsicheren Fragen bei der Feststellung, dass kein Stuhl mehr frei war. Der Gastgeber blieb stehen, erklärte aber, wo sein Platz bei Ratssitzungen sei, wer sonst auf den übrigen Stühlen säße und aus welchen Leuten sich der Stadtrat zusammensetze. Über welche Themen in diesen Sitzungen geredet wird, errieten die Schüler selbst: über die Umwelt, über die Entwicklung der Schulen, über Flüchtlinge in Duderstadt und weitere regionale Themen auf jeden Fall – ja, manchmal auch über Waffenruhe im Irak, bestätigte Nolte.

Bevor die Schüler ihre Fragen stellten, interessierte sich der Bürgermeister für Sportarten, die bei jungen Eichsfeldern beliebt sind. Fußball, Tischtennis, aber auch Schwimmen standen ganz oben auf der Skala. So sei der Erhalt der Sporthallen auch Aufgabe der Stadtregierung, erklärte Nolte.

Der Fragenkatalog der Kinder an den Bürgermeister konnte in manchen Bereichen an die berühmte „Millionenfrage“ der Fernsehquiz-Show erinnern: „Wie tief ist der Obertorteich?“, wurde das Wissen des Stadtoberhauptes geprüft. Nolte fragte seinen „Joker“ , Jugendbüro-Leiter Günter Lutterberg, der zwei Meter schätzte. „Als Kind bin ich oft in den Obertorteich gefallen“, gab dieser als Erfahrungswert an. „Nervt der Job manchmal?“, lautete eine weitere Frage der Kinder. „Ich habe ein tolles Team und viele Ehrenamtliche in Duderstadt und in den Dörfern. Daher macht mir die Arbeit Spaß“, stand Nolte Rede und Antwort. Nach knappen eineinhalb Stunden hatten die jungen Eichsfelder eine genauere Vorstellung von dem, was ein Bürgermeister zu tun hat.

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