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Ein Fitzelchen Identität

Kommentar Ein Fitzelchen Identität

Das alte Kürzel wieder auf die Kennzeichen zurückzubringen: Das ist natürlich nur ein Feigenblatt regionaler Identität und bei manchem wird es vorhandene revisionistische Ideen der Wiederbelebung des Altkreises verstärken.

Ideen, die jedoch illusorisch, weil schlichtweg nicht mehr zeitgemäß sind. Also, was spricht dagegen, DUD wieder einzuführen?

Die Kosten sind gleich null – Wunschkennzeichen gibt es ohnehin. Der Verwaltungsaufwand ist ebenfalls minimal. Und ein kleines Fitzelchen regionaler Identität zu bewahren in einer globalisierten Welt, von der sich mancher entfremdet fühlt, kann kaum schaden. Auch für das Stadtmarketing wären die Nummernschilder hilfreich. Die Kennzeichen-Rater auf den Autobahnen hätten Duderstadt wieder vor Augen. DUD ist ein Sinnbild von Identifikation – und tut niemandem weh. Und wen es stört, der kann sich zumindest wieder dieser Variante eines Sprüchleins erfreuen: „Autos aus HMÜ, NOM und DUD machen den Verkehr kaputt.“

Von Erik Westermann

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Seit der Gründung des Großkreises Göttingen vor fast 40 Jahren werden sie nicht mehr ausgegeben, die Autokennzeichen des Duderstädter Altkreises. Jetzt verbreitet sich deutschlandweit eine Initiative, die die alten Nummernschilder als Plattformen regionaler Identifikation wieder einführen will. Kommt DUD zurück?

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