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Leckere Lammpampe und scharfe Suppen

Ökologischer Landgarten Leckere Lammpampe und scharfe Suppen

Nachdem vor einem Jahr die „NDR-Landpartie“ über das Eichsfeld berichtete, haben am Freitag fast zwei Dutzend Interessierte ein Drei-Gänge-Menü mit Lammbraten zubereitet. Lothar Dinges benutzte im Ökologischen Lehrgarten dieselben Zutaten, mit denen Moderatorin Heike Götz im vergangenen Jahr kochte.

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Vorbereitungen für das Essen am Abend.

Quelle: Müller

Duderstadt. „Alle Projekte in diesem Ökologischen Lehrgarten sind von Schülern gemacht wurden“, erläuterte Lothar Dinges. Besonders auch mit der Duderstädter Berufsschule habe es für verschiedene Projekte eine gute Zusammenarbeit gegeben. Auch mit der Grundschule Tiftlingerode und mit der Pestalozzischule, ergänzte der pensionierte Lehrer. Neben 15 Veranstaltungen mit dem Tabalugahaus bietet das Transparenz-Netzwerk jedoch auch immer wieder eigene Veranstaltungen an.

"Nicht typisch norddeutsches" Eichsfeld

Vor einem Jahr machte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit seiner Dokureihe „Landpartie“ Halt im Eichsfeld. „Das Eichsfeld ist eine ganz besondere Gegend“, schrieb damals Heike Götz, die Moderatorin, die üblicherweise radelnd ihre Einsatzorte erkundet: Eine historische Landschaft, verteilt auf drei Bundesländer, katholisch und nicht ganz so „typisch norddeutsch“. Damals besuchte Götz in Duderstadt etwa Familie Kohlstedde beim Ausbau der Obermühle, unternahm eine Fahrt auf dem „Eier-Quad“ bei Bauer Borchardt, fuhr um den Seeburger See und schaute sich – es war die Osterausgabe – die bunt geschmückten Osterbrunnen in Gieboldehausen an.

Revival der Landpartie

Mit Dinges radelte sie damals auch in den Ökologischen Lehrgarten an der Duderstädter Stadtmauer. Am „Originaldrehplatz“, im Gärtchen und dem kleinen Fachwerkhäuschen mit großem Ofen, bereiteten am Freitagnachmittag Dinges und einige Interessierte ein Essen vor – nach dem Rezept, das er zusammen auch mit Götz benutzte - ein Revival der Landpartie.

Regionale Produkte

„Unser Thema“, so Dinges, „ist immer vom Acker bis zur Ladentheke.“ Und so kochten und buken die Teilnehmer auch am Freitag mit ökologisch angebauten Produkten, viele aus der Region, manche sogar, wie die Kräuter, aus dem eigenen Garten. Mehr als 300 Pflanzen, Obstbäume, Gemüse und Hecken blühen dort, werden von den zahlreichen Insekten und Menschen gleichermaßen genossen.

Einfach und lecker

„Da geht viel Zeit drauf“, erläuterte Dinges, aber unter dem Strich lohne sich die Arbeit. „Im Einklang mit der Natur kann alles erst einmal so wachsen, wie es möchte.“ Abends gab es zwei verschiedene Suppen – vegan, denn so könnten diese alle essen, erläuterte der Pädagoge. Die eine etwas gemüsiger, die andere mit Curry, Ingwer und Kokosmilch etwas würziger. Den Sauerteig-Brottopf dazu fertigte – mit Unterstützung – Bäcker Eduard „Edu“ Nolte. Dazu gab es ein Lamm, das bis vor Kurzem noch auf Eichsfelder Wiesen graste, mit kräutig-würziger „Lammpampe“, so Dinges. Alles nach Originalrezepten seiner Mutter. Zum Nachtisch bereiteten die Mit-Kocher den Mit-Essern griechischen Joghurt mit Honig zu. „Einfache, aber unheimlich leckere Gerichte“, sagte Dinges.

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©Richter