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„Ein neuer Name ändert nichts“

Heimatmuseum „Ein neuer Name ändert nichts“

Mit ihren Vorschlägen, den Bekanntheitsgrad des Heimatmuseums zu steigern, ist die SPD offene Türen im Kulturausschuss eingelaufen – mit einer Ausnahme. Ein Ideenwettbewerb, um einen Namen mit regionalem oder historischem Bezug für das Museum zu finden, wurde mehrheitlich abgelehnt.

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Soll intensiver beworben werden: Heimatmuseum Duderstadt.

Quelle: OT

Duderstadt . „Ein neuer Name ändert nichts“, meinte Dieter Thriene (CDU): „Heimatmuseum ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff, mit dem auch jeder auswärtige Besucher etwas verbinden kann.“ Da half auch das  Insistieren von Matthias Schenke (SPD) nicht, es gehe um mehr Öffentlichkeit  fürs Museum, und ein Ideenwettbewerb für einen ergänzenden Namen würde auch in den Schulen werben.

„Eine Namensergänzung ist nicht der Bringer, ein Heimatmuseum immer mit der Region verbunden“, hielt ihm Manfred Görth (CDU) entgegen. „Mit einem Clara-Gerlach-Museum oder Ähnlichem kann keiner etwas anfangen“, sprach sich Hubertus Werner (CDU) gegen zu starke Festlegungen aus. Stattdessen müsse man, wie Hans Georg Näder angemahnt habe, zeitnah neue Wege gehen.

Die anderen Anregungen der SPD decken sich teilweise mit dem, was die Verwaltung bereits in Arbeit hat: Entwürfe für Hinweisschilder, ein Banner an der Fassade in Anlehnung an Schützenmuseum und Rathaus, ein deutlicher Hinweis und Informationen auf der Internetseite der Stadt und ein Flyer. Anders als Verwaltungsvertreterin Bettina Steinmetz halten die Ausschussmitglieder einen gemeinsamen Flyer mit Rathaus, Heimat- und Schützenmuseum als Highlights für sinnvoller als einen Einzelflyer. Ortsheimatpfleger Herbert Pfeiffer plädierte darüber hinaus auch für eine gemeinsame Eintrittskarte.

Gegen ein Stadtführungskonzept speziell für Kinder und Jugendliche, das die SPD ebenfalls in ihrem Antrag anregte, stimmte nur Johannes Krieter (WDB). Steinmetz verwies auf die von einer Museumspädagogin begleiteten Kinderaktionen im Heimatmuseum. Die Besetzung des Museums mit derzeit sieben wechselnden ehrenamtlichen Kräften laufe gut, weitere Helfer seien jederzeit willkommen.

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©Richter