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"Eine Tür geöffnet“

Thomas Philipps "Eine Tür geöffnet“

Die Entscheidung darüber, ob ein Thomas-Philipps-Sonderpostenmarkt in das leerstehende ehemalige Penny-Gebäude an der Brandenburger Straße einzieht, ist vom Bauausschuss der Stadt Duderstadt erneut vertagt worden. In der Sitzung am Dienstag, 15. März, wurde vom Gremium aber zumindest ein positiver Beschluss in Aussicht gestellt – vorausgesetzt ein in Auftrag gegebenes Gutachten weist nach, dass die Ansiedlung der Innenstadtentwicklung nicht schadet.

Sollte die Untersuchung in ihren Kernaussagen zu diesem Schluss kommen, so die entsprechende Verwaltungsvorlage, könnte das Projekt von den Vorgaben des geltenden Bebaungsplanes befreit werden.

Damit mochte sich Thomas Gerlach von der SPD nicht zufrieden geben: „Jedes Gutachten kann doch verschieden interpretiert werden. Das gefällt mir nicht.“ Der Rat habe doch schließlich Handlungshoheit und könne das Thema zügig über die Bühne bringen – in welcher Form auch immer. „Wir wollen den Markt hier haben“, bekräftigte der Sozialdemokrat.

In der Tat, so CDU-Ratsmitglied Josef Nolte, habe der Rat Handlungshoheit: „Aber der Rat hat damals bereits anders entschieden.“ Deshalb sei das Gutachten zwingend notwendig, sonst könne man jeden Ratsbeschluss nach Belieben anders auslegen, so Nolte.

Auch Hans-Helmut Herbold (CDU) riet zur Besonnenheit: „In diesen Bereichen wurden immer enge Beschlüsse gefasst, und der geltende Bebauungsplan lässt das bislang nicht zu. Jetzt haben wir eine Tür geöffnet.“

Darüber hinaus mahnte Herbold an, drängende und wichtige Fragen, beispielsweise nach sozialversicherungsflichtigen Arbeitsplätzen oder dem Fluss der Gewerbesteuer, im Vorfeld zu klären. Mit einer Gegenstimme wurde die Verwaltungsvorlage mehrheitlich vom Ausschuss verabschiedet.

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