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Einjährige bringen Stadt ins Schwimmen

Ansturm auf Krippenplätze Einjährige bringen Stadt ins Schwimmen

 Die Planungen für das kommende Kindergartenjahr gestalten sich für die Stadt Duderstadt nicht einfach. Die Nachfrage noch Krippenplätzen  ist größer als das Angebot. Probleme bereitet insbesondere die überraschend hohe Anzahl einjähriger Kinder, deren Eltern einen Krippenplatz suchen.

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Die Verwaltung sucht nach bedarfsgerechten Lösungen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. „Das war so nicht absehbar und ist ein kreisweites Phänomen“, sagt Bettina Steinmetz von der Stadtverwaltung. In den Vorjahren habe es Anmeldungen einjähriger Kinder, die nicht in altersübergreifenden Gruppen betreut werden können, in diesem Umfang nicht gegeben. Insgesamt gebe es eine verstärkte Nachfrage nach Krippenplätzen. Und bei mehr als sieben Kindern unter zwei Jahren müsse laut der gesetzlichen Rahmenbedinungen die Größe einer Krippengruppe von 15 auf zwölf Plätze reduziert werden.

Als Problem-Schwerpunkte mit Anpassungsbedarf  nennt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) Duderstadt, Desingerode, Fuhrbach und Breitenberg. Steinmetz bestätigt, dass es allein im städtischen Kindergarten in Breitenberg nach Krippenplatz-Absagen rund ein Dutzend Erziehungsberechtigter auf der Warteliste stehe. Für aufgebrachte Erziehungsberechtigte zeigt Steinmetz Verständnis und versichert, dass nach bedarfsgerechten Lösungen gesucht werde. Verstärkt gebe es auch Anfragen wegen längerer Betreuungszeiten. Gruppenstrukturen würden ebenso überprüft wie die Umwandlung von Halbtags- in Dreivierteltagsgruppen.

Zum derzeitigen Zeitpunkt gebe es noch viele Unwägbarkeiten, sagt Steinmetz: „Noch ist alles im Fluss.“ Die Stadt warte für die Gesamtplanung auch noch auf Rückmeldungen aus kirchlichen Kindergärten. Mit dem Landkreis stehe die Stadt in engem Kontakt wegen Tagespflegeplätzen. „Wir versuchen, dem Bedarf gerecht zu werden.“  Für den Betrieb der Kindergärten und Krippenplätze wende die Stadt jährlich rund 2,4 Millionen Euro netto auf. Angedacht sei, in Abstimmung mit dem Rat zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen.

Mit der Kinderbetreuung, der Busbeförderung zu den Kindertagesstätten und der Anhebung der Elternbeiträge befasst sich am Donnerstag, 25. Februar, der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport. Weitere Tagesordnungspunkte drehen sich um die Grundschulen, das Programm Prävention als Chance, Heimatmuseum und Archiv. Der Fachausschuss tagt öffentlich um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses.

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