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Einkaufsmarkt für Lindau

Versorgungslücke soll geschlossen werden Einkaufsmarkt für Lindau

Ein Einkaufsmarkt im seit Jahren marktlosen Lindau rückt einen Schritt näher. Die Gemeinde Katlenburg-Lindau legt jetzt die Pläne für einen „Nahversorgungsmarkt an den Ellern“ öffentlich aus. Das Bauleitverfahren geht damit in die entscheidende Phase.

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Lage des neuen Supermarktes

Quelle: EF

Lindau. Ein mehr als ein Hektar großes Sondergebiet an der Bundesstraße am Ortsrand Richtung Bilshausen soll ausgewiesen werden. Es geht darum, die Möglichkeit zu schaffen, einen Lebensmittelmarkt mit 1000 Quadratmetern und einen Drogeriemarkt mit 500 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie einen Shop-Bereich für Bäcker mit Café und Fleischer zu errichten. Zusätzlich sollen auch Büroflächen zulässig sein.

 
Die Entwürfe von Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, der geändert werden muss, liegen vom 20. August bis 21. September im Bauamt der Gemeinde, Bahnhofstraße 6, während der Sprechzeiten öffentlich aus.  Zu den Unterlagen gehören auch Umweltbericht und ein vom Rat beschlossenes Einzelhandelskonzept für die Gemeinde sowie Stellungnahmen zu Boden-, Natur- und Wasserschutz.

 
Als Projektentwickler will die Carus-RO-GmbH aus Osterode den Markt bauen. Es gibt mehrere Handelsketten, die Interesse an einer Nutzung haben. Es gehe um die Frage Discounter oder Vollsortimenter, sagte Bauamtsleiter Hans-Ulrich Wiese. Namen will Wiese noch nicht nennen.

 
 Seit Penny vor fünf Jahren seinen Standort nach Katlenburg verlagert hat, gibt es in Lindau keinen Verbrauchermarkt mehr. Mit der Pleite der Drogeriekette Schlecker ging vor drei Jahren eine weitere Einkaufsmöglichkeit verloren, nur Schlachter und Bäcker sind geblieben. Das ehemalige Penny-Einkaufscenter am Ortsausgang in Richtung Katlenburg wird von einem Gastronomie-Großhandel als Lager genutzt.

 
„Es ist derzeit eine unbefriedigende Situation ohne Markt“, sagte der stellvertretende Verwaltungschef der Gemeinde Katlenburg-Lindau. Volker Mönnich.  „Aber das wollen wir jetzt wieder hinbekommen.“ Eine endgültige Entscheidung über B- und F-Plan könnte bereits am 15. Oktober in der nächsten Gemeinderatssitzung fallen. Realistisch sei ein Baubeginn aber erst 2016, glaubt Bauamtsleiter Wiese. Die für das Vorhaben vorgesehene Fläche am Ortsrand ist Ackerland. Als Kompensationsfläche ist eine Streuobstwiese vorgesehen. Erschlossen werden soll der Nahversorgungsmarkt über eine Zufahrt von Norden von der Bundesstraße her.

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