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Eltern und Erzieher machen sich stark

Kundgebung am Schloss Eltern und Erzieher machen sich stark

Große Resonanz haben Eltern, Kinder und Erzieherinnen bei der Aktion „Kinder sind mehr wert“ gezeigt. Aufgerufen durch die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände haben sie sich in einer Kundgebung am Gieboldehäuser Schloss für bessere Bedingungen für Kindertageseinrichtungen stark gemacht.

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Forderung nach besseren Bedingungen für die Vorschul-Erziehung: Die Kundgebung in Gieboldehausen erfährt gute Resonanz.

Quelle: Blank

Mehr als 200 Anwesende – darunter hauptsächlich Eltern mit Kindern, aber auch Vertreter der Kirchen und aus der Politik – waren nach einer Andacht zur Kundgebung am Gieboldehäuser Schloss zusammengekommen. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände hatte zu Aktionstagen für bessere Erziehungsbedingungen in den Kindertagesstätten (Tageblatt berichtete) aufgerufen.

Zu den Forderungen der Versammelten gehörten etwa solche nach mehr  Erziehungspersonal, kleineren Gruppen und angemesseneren Raumverhältnissen. So sollen bei Gruppenräumen je vier Quadratmeter auf jedes Kindergartenkind, sechs auf jedes Krippenkind, kommen.

Bedeutung von Frühbildung

Unter den Rednern der Kundgebung waren auch Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU), Gabi Rudkowski aus dem Leitungsteam der Gieboldehäuser Kindergärten St. Antonius und Heilige Familie, und Hans-Jürgen-Marcus, Direktor des Caritas-Diözesanverbandes Hildesheim. Marcus betonte die Bedeutung heutiger Kindertagesstätten für die Frühbildung von Kindern. Stellvertretend für Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker (CDU), der dienstlich in Hannover war, begrüßte Ansgar Papke die Versammelten.

Eine Sanduhr symbolisierte die wenige Zeit, die bei der momentanen Verteilung (eine Erzieherin pro 25 Kinder) eine Erzieherin am Tag für jedes Kind hat: fünf Minuten. Auch zahlreiche Transparente und Plakate gaben die Forderungen nach mehr Zeit, Platz, Personal und Fachberatung für Erzieherinnen wieder.

Von Matthias Moneke

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