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Elternbefragung in der Samtgemeinde Gieboldehausen

Ganztagsbetreuung gewünscht Elternbefragung in der Samtgemeinde Gieboldehausen

Bei Eltern von Kindern, die Kindergärten und Grundschulen in der Samtgemeinde Gieboldehausen besuchen, wächst der Wunsch nach einer umfassenden Ganztagsbetreuung. Dies hat die Auswertung einer schriftlichen Umfrage ergeben.

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Quelle: Perrey/dpa (Symbolfoto)

Krebeck. Die stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste, Christina Kutzborski, erläuterte die Ergebnisse am Dienstagabend während einer öffentlichen Sitzung des Schulausschusses im Krebecker Bürgerhaus.

Die Samtgemeinde hatte 728 Fragebögen verteilt. Davon sind 265 für 315 Kinder ausgefüllt zurückgesandt worden. „Dies entspricht einer Quote von 43,3 Prozent“, so Kutzborski.

Die Ergebnisse machen deutlich, „dass der Trend hin zu mehr Nachmittagsbetreuung geht“, fasste Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) zusammen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei den Eltern von Kindergartenkindern. 65 Prozent möchten, dass die Nachmittagsbetreuung an vier oder fünf Tagen angeboten wird.

Am wichtigsten beim Grundschulbesuch ihrer Kinder ist den Befragten eine Hausaufgabenhilfe. Hohe Bedeutung hat für sie auch ein großes Lehrerkollegium und ein vielfältiges Fächerangebot.

Hohe Identifikation mit der jeweiligen Schule

Großer Wert wird außerdem auf das Vorhandensein von Fachräumen gelegt, während die Gestaltung der Außenbereiche und des Schulhofs als „weniger wichtig“ eingestuft wird, lauten weitere Ergebnisse. Bei 62 Prozent der Teilnehmer, die eine Ganztagsbetreuung wünschen, sind beide Elternteile zumindest in Teilzeit berufstätig.

Genauso hoch ist der Prozentsatz, der Bedarf an mehr Betreuung während der Ferien bekundet hat. Am häufigsten wurden die Sommerferien genannt, gefolgt von den Herbstferien. Und noch etwas anderes macht die Befragung deutlich: Gerade für diejenigen Eltern, die um ihren Schulstandort bangen, sind kurze Wegezeiten ein wichtiges Kriterium, gegebenenfalls auch zu Lasten des Standards, so Dornieden.

Aus Sicht des Schulausschuss-Vorsitzenden Josef Rudolph (CDU) sprechen die Gesamtergebnisse dafür, dass es bei den Eltern eine hohe Identifikation mit der jeweiligen Schule gibt. Dies sollte nach seinen Worten „den politischen Gremien zu denken geben“.

Aus den Orten des Einzugsbereichs der Kindertagesstätte Rollshausen und der Grundschule Obernfeld sind keine ausgefüllten Fragebögen zurückgesandt worden, hatte Kutzborski zum Auftakt erklärt. Schriftliche Äußerungen der Eltern zeigten aber, dass sie mit dem Ist-Zustand zufrieden sind, einzig zum baulichen Zustand des Schulgebäudes habe es kritische Anmerkungen gegeben.

Von Axel Artmann

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