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Gemeinsamkeiten erlebt

Philippinische Gäste im Duderstädter Rathaus Gemeinsamkeiten erlebt

Gäste des Hilfswerks „missio“ von den Philippinen haben am Freitag das Eichsfeld besucht. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) empfing die Delegation im Rathaus. Die Gruppe ist in die Region gekommen, weil der Monat der Weltmission bundesweit 2016 in Hildesheim eröffnet wird.

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Die Gäste von den Philippinen nach dem Empfang im Duderstädter Rathaus.

Quelle: NR

Duderstadt. Zum Eichsfeld gehöre von Kindheitsbeinen an der Glaube. „Wir sind im katholisch-christlichen Glauben erzogen und aufgewachsen und haben diesen Glauben dann lokal, regional, national und gelegentlich auch international gelebt“, erklärte der Bürgermeister den Gästen.

„Ich wünsche mir, dass wir mit Blick auf 2017, 500 Jahre nach der Reformation, in den großen Konfessionen noch mehr zusammenrücken, noch mehr Gemeinsamkeit erleben“, betonte Nolte und ergänzte: „Mein Traum ist es, dass es sogar die Einheit der christlichen Kirchen einmal wieder gibt.“ Nolte wünschte der Gruppe, dass sie über Kirchen- und Glaubensentwicklungen in der Region eine Menge hören“. Er zeigte sich davon überzeugt, dass es ein nüchternes, reales Bild sein werde, weil sich Glauben und Galaubensübung aus seiner Kindheit betrachtet schon dramatisch verändert habe.

„Es ist großartig, wie wir hier empfangen werden“, sagte Steyler-Missionar Pater Roberto Alda, der neben Missionsbenediktinerin Schwester Cecille Ido, Student Louigie Pontillo von den Steyler- Misionaren und Ronald Navajo Lida, der im Jesuitenflüchtlingsdienst auf den Philippinen engagiert ist, zu der Delegation gehörte. Katholisch sein sei auf den Philippinen „traditionell ausgeprägt“, berichte Alda. Die Kirche habe in seinem Heimatland „noch eine bestimmte Stimme, die gehört wird“.

Nach einem Stadtrundgang standen auch ein Besuch des Grenzlandmuseums in Teistungen, sowie eine Gesprächsrunde mit Gemeinderatsmitgliedern der Pfarrerei St. Cyriakus aus dem Programm. „Wir hätten was verpasst, wenn wir nicht ins Eichsfeld gekommen wären“, so der erste Eindruck von Georg Poddig, Referent für Missio in der Diözese Hildesheim.

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©Richter