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Erdbeer-Saison in Duderstadt ist eingeläutet

Knallrot, süß und würzig Erdbeer-Saison in Duderstadt ist eingeläutet

Das Erdbeerfeld am Kutschenberg in Duderstadt, das vom Göttinger Werderhof bewirtschaftet wird, ist für den nächsten Pflücker-Ansturm gewappnet. Die süße Lieblingsfrucht der Deutschen ist seit dem Beginn der Erdbeersaison buchstäblich in aller Munde.

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Ellen Laube und Simone Otto (v.l.) aus Wehnde auf dem Erdbeerfeld am Kutschenberg.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „,Da Royal’, die ist als erste reif“, beschreibt Cornelia Rabe vom Werderhof ihre Lieblingssorte. Die ersten seien generell die leckersten, weil man so lange darauf warten müsse.

Das ein Hektar große Feld am Kutschenberg hat bereits den ersten Ansturm hinter sich. In den ersten Stunden des zweiten „Pflück-Tages“ sind 150 Kilogramm Erdbeeren über die Ladentheke gegangen. Die Kunden wüssten dabei sehr genau, wofür  sie die Erdbeeren nutzen wollen: Marmelade, Kuchen oder Torten und als süßer Snack zwischendurch, sind die häufigsten  Verwendungszwecke.

Das Wetter spielt bei der Reife und dem Wachstum der Früchte eine entscheidende Rolle: „Alles was jetzt noch wächst, braucht mehr Regen“, weiß Rabe. Dank der guten Versorgung mit Sonnenschein, seien die Früchte zwar schön süß, für deren Wachstum sei nun aber mehr Niederschlag notwendig. „Dann werden sie dicker“, so Rabe.

Außerhalb der Saison, werden Erdbeeren aus dem Ausland nach Deutschland importiert, eine Konkurrenz für die heimischen Produkte, besteht laut Rabe aber nicht. „Der größte Unterschied liegt in der Frische“, erklärt Rabe. Die Importware sei etwa drei Tage unterwegs und büße Nährstoffe und Aromen ein. Kein Vergleich zu selbstgepflückten Früchten.  

Je nach Wetterlage kann die Erdbeersaison vier bis sechs Wochen dauern. Täglich von 8 bis 20 Uhr kann beim Feld am  Kutschenberg gepflückt werden.

Von Kay Weseloh

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