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Erdbestattungen für Rasengräber und Urnen-Gemeinschaft

CDU-Antrag Erdbestattungen für Rasengräber und Urnen-Gemeinschaft

Mit einer Neufassung der Friedhofssatzung hat die Samtgemeinde Gieboldehausen vor gut sechs Jahren auf geänderte Bedürfnisse, neue Rechtsvorschriften und Umbrüche im Bestattungswesen reagiert.

Unter anderem wurden dadurch anonyme Urnengrabstätten auf allen Friedhöfen ermöglicht. Jetzt hat die CDU-Ratsfraktion nachgelegt. Künftig sollen auch für Rasengräber Erdbestattungen im Sarg möglich sein. Statt eines Grabsteines soll die Grabstelle wie bei einem Urnen-Rasengrab mit einer Steinplatte gekennzeichnet werden.

Im Bauausschuss wurde der Änderungsvorschlag einstimmig auf den Weg gebracht. „Der Sarg auf der grünen Wiese wird gewollt und genutzt“, stimmte Otmar Pfeifenbring (SPD) dem Wunsch der CDU auf „Angleichung an die Bedürfnisse“ zu.
Bis auf die kirchlichen Friedhöfe in den Mitgliedsgemeinden Gieboldehausen, Bilshausen und Rüdershausen sind alle Begräbnisstätten in der Samtgemeinde in kommunaler Regie. Die CDU begründet ihren Antrag mit Wünschen aus den Mitgliedsgemeinden nach einer Angleichung an die Regelungen für die kirchlichen Friedhöfe. Erdgleiche Sargbestattungen ohne Grabhügel sollten auch auf kommunalen Friedhöfen wohnortbezogen ermöglicht werden. Häufig seien keine Angehörigen mehr vorhanden, die sich dauerhaft um die Grabpflege kümmern könnten. Viele Menschen hegten aber den Wunsch, nicht in einer Urne, sondern in einem Sarg beigesetzt zu werden.

Die dadurch entstehenden Hohlräume und Absackungen im Erdreich sollen mit Estrichsand gefüllt werden. Die Mehrkosten dafür würden in der Regel in Kauf genommen und müssten sich in der Kostenkalkulation niederschlagen, heißt es in dem CDU-Antrag. Die Verwaltung soll auch aufzeigen, ob die Einrichtung einer Gemeinschaftsfläche für Urnen wünschenswert und machbar sei – zum Beispiel in Verbindung mit einer Stele oder einem Denkmal samt Namensschildern der Verstorbenen.

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