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Erinnerung an Grenzöffnung

Grenzlandmuseum Eichsfeld Erinnerung an Grenzöffnung

Eine beleuchtete Führung am Grenzlandweg und öffentliche Begehungen im Museum bietet das Grenzlandmuseum am Mittwoch, 9. November, an. Damit erinnert die Einrichtung in Teistungen an die Grenzöffnung 1989.

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Quelle: Thiele (Symbolbild)

Teistungen. Nachdem im Herbst 1989 Hunderttausende Bürger der DDR für demokratische Rechte und Mitbestimmung auf die Straße gegangen waren, täglich Tausende aus der DDR beispielsweise über die Prager Botschaft oder die österreichisch-ungarische Grenze in den Westen geflohen waren und schließlich Günter Schabowski eine neue Reiseregelung für DDR-Bürger in die Bundesrepublik bekanntgegeben hatte, begann eine neue Zeitrechnung: Deutschland stand vor der Wiedervereinigung.

An die Rede des Mitglieds des Zentralkomitees der SED am 9. November 1989 in einer internationalen Pressekonferenz, an die Grenzöffnung und den Fall der Mauer in Berlin will das Grenzlandmuseum Eichsfeld am Mittwoch erinnern. „Wie groß die Bedeutung dieses Ereignisses war, erkennt man auch daran, dass Deutschland kein Jahr nach der Grenzöffnung ein geeintes Land war“, heißt es in einer Mitteilung.

Außer öffentlichen Führungen um 13 und um 15 Uhr sollen Besucher um 17 Uhr die letzte Gelegenheit in diesem Jahr haben, an einer beleuchteten Führung auf dem Grenzlandweg teilzunehmen. Im Museumskino soll historisches Filmmaterial zum 9. November 1989 im Eichsfeld präsentiert werden, kündigen die Veranstalter an.

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©Richter