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Erst, wenn die Autolobby mitzieht

Marktumfrage: Duderstädter über das Ende der Verbrennungsmotoren Erst, wenn die Autolobby mitzieht

Ein Ja mit großem Aber: Unterschiedlich haben die Marktbesucher in Duderstadt auf die Gesetzesinitiative Norwegens reagiert, ab 2025 nur noch Autos ohne Verbrennungsmotoren zuzulassen. Hohe Kosten und mangelnde Reichweite stünden derzeit einer Einführung in Deutschland entgegen, so die Eichsfelder.

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Duderstadt.  

Martina Hagel

Martina Hagel

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„Super Idee - aber Anschaffungskosten sind noch viel zu hoch“, erklärt Martina Hagel. Zwar habe ihre Familie auch bereits länger überlegt, ein Elektromobil anzuschaffen. „Wenn die Fahrzeuge weiterentwickelt sind, wird das eine tolle Sache“, ist sich die Duderstädterin sicher. Derzeit aber sei die Reichweite nicht ausreichend und E-Mobile erst dann wirklich umweltfreundlich, wenn sie mit regenerativen Energien erzeugt und betrieben würden. Technisch, so Hagel, könnten vielleicht auch die Franzosen Vorbild sein. Dort ließen sich die Akkus an Tankstellen erwerben.

Arno Krumm

Arno Krumm

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„Es wäre sicher heute schon viel mehr möglich“, findet Arno Kumm. Warum, so der Herzberger, brauche es 300 PS-starke Fahrzeuge mit dreieinhalb Tonnen, in denen letztlich nur einer sitze? Politik und Industrie müssten endlich mal in die Gänge kommen. „Ich wäre dafür, dass man das allmählich einführt, über mehrere Jahre hinweg“, sagt Bernward Haseler. Gerade auch für junge Leute sei ein teureres E-Mobil eine Kostenfrage.

Herbert Zwingmann

Herbert Zwingmann

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„Erst wenn die Autolobby da mitziehen würde“, äußerte Herbert Zwingmann, „ist das in Deutschland vielleicht umsetzbar.“ Autos ohne Verbrennungsmotoren seien vielleicht ein lohnenswertes Ziel - zurzeit jedoch noch zu teuer, trotz Förderung. „Und was wäre mit den alten Benzin- und Dieselfahrzeuge?“, fragte der Rhumspringer.

Tatsächlich hatte sich Matthias Wissmann, früherer Bundesverkehrsminister und jetziger Präsident des Verbandes der Automobilindustrie gegen den norwegischen Gesetzesplan ausgesprochen und diesen als „ökologische Planwirtschaft“ bezeichnet.

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