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Erste-Hilfe-Kurs für Kinder in Duderstadt

Familienbildungsstätte Untereichsfeld Erste-Hilfe-Kurs für Kinder in Duderstadt

14 Mädchen und Jungen sind am Montag in die Familienbildungsstätte Untereichsfeld gekommen, um Grundlagen der Ersten Hilfe kennen zu lernen. Begleitet vom Malteser-Hilfsdienst Göttingen haben die Kinder erfahren, wie sie sich mit einfachen Maßnahmen in Notsituationen richtig verhalten.

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Kinder erlernen verschiedene Verbandstechniken: Marlin Steudel mit Hermine (Mitte) und Fidelia.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Wir wollen ihnen näher bringen, dass Helfen wichtig ist, denn man möchte doch auch, dass einem selber geholfen wird“, erläuterte Maxim Dohrmann. Die Gruppe setzte sich im Halbkreis um den Bundesfreiwilligendienstler, der bei den Maltesern schwerpunktmäßig im Bereich der Ausbildung für den Schulsanitätsdienst und dessen Betreuung tätig ist.

 
Nachdem die Kursteilnehmer im Alter zwischen sechs und elf Jahren ihre Übungssets geöffnet hatten, zeigte er ihnen zusammen mit Marlin Steudel und Beheschta Haidari, die sich ehrenamtlich bei den Maltesern engagieren, verschiedene Verbände. „Wichtig ist, dass sterile Wundauflagen nicht verrutschen, damit die Leute nicht verbluten oder es zu Infektionen kommt“, so Dohrmann. Die Kinder lernten, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie eine bewusstlose Person finden. Das Malteser-Team demonstrierte ihnen die stabile Seitenlage und erklärte, wie Helfer eine verunglückte Person in einer Rettungsdecke einwickeln, was es mit einem Dreieckstuch auf sich hat, wie das Vorgehen ist, wenn jemand eine Vergiftung oder einen Sonnenstich hat.

 
„Auffallend ist, dass die Kinder im Gegensatz zu vielen Erwachsenen nicht erst überlegen, ob sie etwas falsch machen“, beobachtete Steudel. „Die Teilnehmer bekommen ein Gefühl dafür, was Solidarität bedeutet“, benannte Haidari einen anderen Aspekt.

 
„Ich finde es ganz toll, dass ich jetzt die stabile Seitenlage richtig kann“, meinte Eike aus Rüdershausen, der nach einem Fahrradunfall schon einmal erlebt hat, wie wichtig schnelle Hilfe ist. Seine sechsjährige Schwester Hermine freute sich, dass sie nun weiß „was man machen muss, wenn jemand bewusstlos ist“. „Ich habe das bei meiner Kusine schon mal gesehen“, sagte Sitota aus Neuendorf. Die Siebenjährige hatte nicht zuletzt dank der Spielpausen viel Spaß, wenn auch nicht alles auf Anhieb leicht zu verstehen gewesen sei.

 

Von Axel Artmann

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