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Erste Rallye des Oldtimer-Stammtischs Duderstadt stößt auf großes Interesse

Historische Automobile auf Achse Erste Rallye des Oldtimer-Stammtischs Duderstadt stößt auf großes Interesse

Im Seventies-Look mit Schlaghose hat Organisator Christian Spicka bei der 1. Rallye des Oldtimer-Stammtischs Duderstadt am Sonntag die Startfahne geschwenkt – passend zu seinem NSU RO 80, der ein Jahr vor der ersten Ölkrise gebaut wurde.

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Start vor der Volksbank: Vorstand Holger Willuhn reiht sich mit seinem Volvo PV 444 ins Teilnehmerfeld ein.

Quelle: Mahnkopf

Duderstadt. 55 Besitzer historischer Fahrzeuge nahmen an der Orientierungsfahrt durch das Eichsfeld und die Gemeinde Gleichen teil, weitere hatten sich zum Startpunkt vor der Volksbank eingefunden. Die war nicht nur Sponsor der Rallye: Volksbank-Vorstand Holger Willuhn war selbst mit seinem Volvo, Baujahr 1950,  am Start.

Erinnerungen an eine Zeit, als Automobile noch unterschiedlichste Gestalt hatten und nicht alle aus dem Windkanal geschlüpft zu sein schienen, wurden nicht nur beim Start wachgerufen. Beim Zieleinlauf vor dem Hotel Zum Löwen waren die Oldtimer von Menschentrauben umlagert.

Rallye-Gewinner wurde der Seesener Heinrich Zwickert mit seinem BMW Baur-Cabrio von 1973, bei den separat gewerteten Stammtisch-Fahrern die Bernshäuser Andrea und Julian Kurth im Mercedes SL, Baujahr 1972.

Die chromblitzende Palette liebevoll gepflegten mobilen Kulturguts war breit gefächert: US-Jeeps aus dem zweiten Weltkrieg waren ebenso vertreten wie ein blauer Ford Mercury von 1972 mit V8-Blubbern. Dominiert wurde das Feld aber von deutschen Fabrikaten.

Im Seventies-Look mit Schlaghose hat Organisator Christian Spicka bei der 1. Rallye des Oldtimer-Stammtischs Duderstadt am Sonntag die Startfahne geschwenkt – passend zu seinem NSU RO 80, der ein Jahr vor der ersten Ölkrise gebaut wurde.

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Kleinwagen-Liebhaber kamen mit Käfern, Goggo und Trabant auf ihre Kosten, Mercedes-Fans mit dem Replikat eines Excalibur aus den 30er-Jahren, einem 240 D aus dem Jahr 1982 mit Taxischild oder einem 170 S-D, der 1954 als Polizeifahrzeug eingesetzt wurde. Den hat sich nach langer Suche der Rosdorfer Harald Merker zugelegt, auch weil man für das Modell noch ohne große Probleme Ersatzteile bekommt.

Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Krefeld und Dresden, die meisten kamen aber aus dem Eichsfeld oder der näheren Umgebung. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) freute sich besonders über allein ein Dutzend DUD-Kennzeichen im Starterfeld.

Nur ein Fahrzeug blieb liegen. Für solche Fälle hatte der Gieboldehäuser Markus May kostenlos einen Abschleppdienst angeboten – stilecht mit einem seltenen VW-Transporter T 2 a/b, der von 1972 bis 2005 bei der Feuerwehr in Renshausen und Gieboldehausen im Einsatz war.

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©Richter