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Erste Schockbilder auf Schachteln

Duderstadt Erste Schockbilder auf Schachteln

Bislang konnten die Tabakhändler im Eichsfeld noch von Altbeständen zehren, jetzt gleiten Tag für Tag verrottete Zahnstumpen und verfaulte Zehen durch ihre Hände.

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Die ersten Zigaretten im Tabak- und Spirituosenfachgeschäft Klingebiel, deren Packungen mit den neuen Schockbildern bedruckt sind.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Am Mittwoch ist die erste Stange Zigaretten mit Schockbildern im Tabakwaren- und Spirituosengeschäft Klingebiel am Westerturm eingetroffen. Betreiber Johannes Jung lehnt die „Nachhilfe für Raucher“ ab und hält die gesetzlich verfügte Ekel-Kampagne für geschäftsschädigend - zumal nicht alle Kunden Raucher seien.

Zumindest fürs Verkaufsregal haben die Tabakhersteller schon ein Schlupfloch gefunden: Die Kippenpackungen dürfen mit Pappen verdeckt werden. Und für verbotene Aroma-Glimmstengel gibt es als Alternative „Flavour-Strips“ zum Einlegen mit Himbeer- bis Pfefferminzgeschmack. Vom Grundsatz her für sinnvoll hält Caritas-Suchtberater Ulrich Schmalstieg alle Präventionsversuche, zweifelt aber an der Wirkung von Schockbildern: „Wer süchtig ist, verdrängt weiter.“

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©Richter