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Erster Fuhrbacher Babyempfang im Bürgerhaus

Kaum geboren, schon Teil des Vereinslebens Erster Fuhrbacher Babyempfang im Bürgerhaus

„Natürlich kennt man die anderen, aber sehen tut man sich eben doch nur selten“, sagen Jennifer und Lars Schäfer. Also sind die Eltern von Jan (zehn Monate) nur zu gern der Einladung des Ortsrats zum „1. Fuhrbacher Babyempfang“ gefolgt.

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Kontaktpflege vom ersten Jahr an: Fuhrbacher Nachwuchs und Eltern kommen beim Empfang zusammen.

Quelle: Schneemann

Fuhrbach. Genauso wie vier weitere Paare, deren Babys im vergangenen Jahr geboren wurden. Bei zünftigem Eichsfelder Schmandkuchen haben sie sich am Sonnabend im Bürgerhaus ausgetauscht, haben gegenseitig ihre Babys bewundert und sich noch besser kennengelernt.

„Unser Vereins- und öffentliches Leben ist nach wie vor intakt“, sagte Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (parteilos), „aber der demografische Wandel macht auch vor Fuhrbach nicht halt“. Es sei daher wichtig, die Menschen zusammenzuführen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Umso schöner sei es, dass ganz viele Organisationen, Vereine und Privatpersonen Präsente für die jungen Familien gespendet haben. Darunter Baby-Strampler, Nistkästen, Gutscheine, Selbstgestricktes, Wurstpakete und Chroniken von Fuhrbach. „Einfach toll“, freute sich Sommerfeld, „wie die Menschen Anteil daran nehmen, dass ihre Gemeinschaft ein paar kleine Mitglieder mehr hat“.

Einige noch ganz besonders klein, so wie Samuel Lüder, der gerade mal vierzehn Wochen alt ist. Gleich bei seiner Geburt hat Papa Christian ihn bei der SV Arminia angemeldet, in der Hoffnung, dass der Filius fußballerisch viel lernt und – wenn er groß ist – ganz viele Tore für die SG Berdörfer erzielt. Wenn es so kommt, wäre es okay, sagt Mama Sabrina dazu, aber er könne auch gern einem Hobby nachgehen, „das nicht ganz so doll auf die Knochen geht“.     

„Es ist immer interessant, festzustellen, wem die Babys ähnlicher sehen: Mama oder Papa“, sagen Claudia und Fabian Monecke, die Eltern von Henrik (dreizehn Monate). Sandra und Daniel Kohlrautz, die Eltern von Jonathan (gerade ein Jahr alt geworden), finden es derweil spannend, zu erfahren, was die Kinder schon gelernt haben beziehungsweise noch nicht können. Am allerwichtigsten dürfte die Veranstaltung jedoch für Doreen Hey und Christopher Panse gewesen sein: die Eltern von Malin Ida Panse (sechs Monate) sind nämlich erst kürzlich nach Fuhrbach gezogen und empfanden den Nachmittag als „schöne Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen“.

Von Hauke Rudolph

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