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Erstes Benefizschwimmen von Kindern für Kinder in Duderstadt

Das Nass lässt Spenden fließen Erstes Benefizschwimmen von Kindern für Kinder in Duderstadt

Badekappen sind eigentlich in Hallenbädern nicht mehr vorgeschrieben. Am vergangenen Sonnabend aber wimmelte es geradezu von ihnen im Hallenbad Auf der Klappe, und zwar in allen Farben. Ab 12 Uhr mittags bis Mitternacht konnten Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren ihre Bahnen für einen nassen Spendenmarathon ziehen.

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Kilometer gegen Geld: Erstes Zwölf-Stunden-Schwimmen für St. Raphael.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH (EEG) versilberte jeden geschwommenen Kilometer mit jeweils einem Euro. Der Erlös des ersten zwölfstündigen Benefiz-Schwimmens kommt dem Kindergarten St. Raphael in Duderstadt zu Gute.

Am Beckenrand standen die Helfer des DLRG, die jeweils eine Bahn im Auge behielten und die geschwommene Anzahl notierten – erkennbar an den bunten Badekappen der fleißigen Wasserratten. „Schwimmen ist toll und soll mein Hobby werden“, hatte die siebenjährige Elli Arend zuvor auf die Frage geantwortet, warum sie mitmachen wolle. Sie war zusammen mit ihrer gleichaltrigen Freundin Lilli Rosenthal zum Spendenschwimmen gekommen.  Dass Firmen sich für soziale Organisationen vor Ort einsetzen, sei Trend, so Markus Kuhlmann von der EEG: „Wir sind quasi Nachbarn des Kindergartens. Da liegt es nahe, sich hier zu engagieren.“ Auszubildende der EEG hatten bei der Organisation geholfen und betreuten den Einlass des nassen Marathons.

Der bot einen perfekten Anlass, um das Hallenbad zu beleben und in den Fokus zu rücken: „Mir begegnen immer wieder Bürger, die das Bad Auf der Klappe nicht kennen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) am Rande der Veranstaltung. Dass Kinder schwimmen können, sei heute außerdem nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Deshalb erfülle das Duderstädter Bad wichtige Aufgaben und müsse erhalten werden, so Nolte: „Die Bäder haben mit einem Defizit von 400 000 Euro zu kämpfen.“

Die Jungschwimmer wuchsen dagegen hochmotiviert über sich hinaus: 110 Wasserfans schwammen zusammen 180 Kilometer. „Die ganze Aktion kam bei Kindern und Eltern supergut an“, so der zufriedene Schwimmmeister Uwe Tuma.

Von Birgit Freudenthal

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