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Erstes Storchenjahr ohne Verluste

Seeburger Bio-Bauer Pape zieht Bilanz Erstes Storchenjahr ohne Verluste

„Ein fruchtbares Storchenjahr geht zur Neige“, zieht Bio-Bauer Ludwig Pape aus Seeburg Bilanz. In allen vier Storchen-Kinderstuben des Untereichsfeldes hätten in dieser Saison erfolgreiche Bruten registriert werden können, an keinem Brutort habe es Verluste gegeben.

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Zum ersten Mal besetzt: Auch das von Wilhelm Koch gebaute Storchennest in Lütgenhausen hat neue Mieter gefunden.

Quelle: EF

Eichsfeld. „Nach meiner Erinnerung hat es das in keinem der vergangenen acht Jahre jemals gegeben“, freut sich der Seeburger, der Jahr für Jahr ein Storchenpaar auf seinem Hof beherbergt und beim Brutgeschäft beobachtet.

„Mal litt der Nachwuchs an trockenheitsbedingtem Nahrungsmangel, in anderen Jahren kam es durch Nässe, Kälte oder Revierkämpfe zu Todesfällen“, erinnert sich der Seeburger. Drei der vier Jungstörche, die im vergangenen Jahr bei Pape geschlüpft waren, hatten offenbar die extreme Trockenperiode im Mai nicht überstanden und waren verendet.

Elf Jungstörche sind 2012 im Untereichsfeld geschlüpft: Je drei in Gieboldehausen auf dem Schornstein der alten Molkerei, auf der alten Scheune am Seeanger bei Seeburg sowie – zum ersten Mal – in Lütgenhausen auf dem Hof von Wilhelm Koch sowie zwei Jungvögel auf dem Pape-Hof.
Die Hoffnung auf ein Storchenpaar hat auch der Obernfelder Thomas Ehbrecht nicht aufgegeben. Vor einigen Jahren hat er gemeinsam mit Helfern ein Nest in den Hahleauen errichtet, in diesem Jahr wurde es „grundsaniert“ (Tageblatt berichtete).

Obwohl dort in diesem Frühjahr immer wieder ein Storch gesichtet wurde, kam  bislang noch kein dauerhaftes „Mietverhältnis“ zustande. Anders bei Wilhelm Koch in Lütgenhausen. Hier hatte sich zum ersten Mal ein Storchenpaar niedergelassen und das vor einigen Jahren speziell in Süddeutschland angefertigte Nest in Beschlag genommen.

Seit drei Wochen sind sowohl Jung- als auch Altstörche aus der Region verschwunden. „Ob sie bereits auf dem Zug in ihre Winterquartiere sind oder sich erst einmal sammeln und in größeren Trupps noch einmal Südniedersachsen durchstreifen, wird sich in den kommenden Tagen zeigen“, schätzt Pape. Für Storchenfreunde bedeuteten leere Nester: Warten auf die Wiederkehr im kommenden Frühjahr.

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