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Erzieher setzen mit Kindern und Jugendlichen Seuliner Spielplatz instand

Gemeinschaftlich angepackt Erzieher setzen mit Kindern und Jugendlichen Seuliner Spielplatz instand

Nein, der Vorschlag, Döner essen zu gehen, ist nicht geeignet. Das haben Vanessa Sigmund, Anna Lena Kühne, Berenike Mann, Anastasija Bossmann und Mikis Gregusch schnell erkannt. Für ihre Ausbildung an der Vinzenz-von-Paul-Schule sollten die angehenden Erzieher „mit Kindern und Jugendlichen ein gemeinschaftliches Projekt erarbeiten und umsetzten“, erklärt Sigmund. Letztendlich haben sie sich für die Instandsetzung des Spielplatzes am Eichsfelder Weg in Seulingen entschieden.

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Auf dem Spielplatz in Seulingen: Helfer der Aktion.

Quelle: fri

Seulingen. Mit der Jugendfeuerwehr Seulingen fanden die Schüler der Berufsfachschule für Sozialpädagogik die passende Klientel. Auch wenn einige Vorschläge der jungen Vereinsmitglieder für das gemeinsame Projekt verworfen werden mussten, „kamen wir irgendwann auf den Spielplatz“, sagt Sigmund. Zusammen sammelten sie Spenden und organisierten Material. „Was alles im Vorfeld beachtet werden musste, war nicht sofort klar“, berichtet die 18-Jährige.

 
Außerdem brauchten die Schüler Tipps für die Arbeit. Die bekamen sie bei Alfons Jung. Der Malermeister aus Seulingen spendierte obendrein Farbe und zeigt sich begeistert von dem Projekt: „Das muss an die Öffentlichkeit, damit sich andere daran ein Beispiel nehmen könnten“, sagt Jung. „Hier hat die Gemeinschaft angepackt.“ Aus der Jugendfeuerwehr kamen nicht nur die Kinder und Jugendliche, sondern auch weitere Hilfe für die Arbeit: Um mit einem Hochdruckreiniger Moos von den Spielgeräten entfernen zu können, rückte die Feuerwehr mit einem Tankwagen an. Seulingens Bürgermeister Matthias Rink (CDU) freut sich ebenso über das Projekt: „Der Spielplatz erstrahlt nun in neuem Glanz.“ Nun werden alle, die mitgeholfen haben, darauf achten, dass „keine Dummheiten damit angestellt werden“, sagt Rink.

 
Das Projekt kommt nicht von ungefähr: Mit der Aufgabe sollen die Schüler der Vinzenz-von-Paul-Schule „Projektmethoden lernen“ und „zusammen mit konkreten Adressaten deren Wünsche umsetzten“, sagt Schwester Dorothea Rumpf. Die Leiterin der Schule geht genauer darauf ein: In kleinen Gruppen können die Schüler in einem „Übungsfeld“ „das Gelernte selbst umsetzten“, Erfahrungen sammeln sowie „Stolpersteine erkennen“ und aus dem Weg räumen. Im späteren Unterricht reflektieren die Schüler das Erlebte, erklärt Rumpf. Gelerntes, das über die Schule hinaus wirkt. fri

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