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„Es geht um die Zukunft von Wollbrandshausen“

Dorferneuerung „Es geht um die Zukunft von Wollbrandshausen“

„Unser Ort soll schöner werden“. Unter diesem Motto sieht Wollbrandshausens Bürgermeister Georg Freiberg (CDU) einem Förderprogramm entgegen, von dem die Höherberggemeinde bereits ein zweites Mal profitiert. Die Neuauflage der Dorferneuerung steht bevor.

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Hofft auf gute Resonanz der Einwohner: Wollbrandshausens Bürgermeister Georg Freiberg vor der Pfarrkirche St. Georg.

Quelle: Thiele

Als Teil der Flurbereinigung von 1976 bis 1996 fand die erste Dorferneuerung statt. In der Zeit von 1984 bis 1993 wurden eine Reihe privater und öffentlicher Verschönerungsarbeiten vom Landesamt für Landentwicklung in Wollbrandshausen bezuschusst. Als „beispielhaft und gelungen“ bezeichnet Ratsvorsitzender Freiberg bei den privaten Objekten einige Fachwerkhäuser am Feuerteich, bei den öffentlichen Maßnahmen hebt er die Umgestaltung des Kirchplatz an der örtlichen Pfarrkirche St. Georg hervor.

240 000 Euro seien damals in die Dorferneuerung investiert worden, erläutert Andreas Ochmann vom Amt für Landentwicklung Göttingen, das auch für die „neue Dorferneuerung“ zuständig ist. Am Donnerstag, 24. März, um 19.30 Uhr findet im Dorfgemeinschaftshaus in Wollbrandshausen eine erste Bürgerversammlung statt. Viele Haus- und Grundstückseigentümer werden erwartet. In einem Arbeitskreis sollen die Vorhaben im Zuge der Dorferneuerung konkretisiert werden.

„Es geht um die Zukunft von Wollbrandshausen“, appelliert Bürgermeister Freiberg an die Einwohner des Dorfes, an der Bürgerversammlung teilzunehmen und bei der Dorferneuerung mitzumachen. Sanierungsbedarf gebe es vor allem an einigen älteren, ortsbildprägenden Gebäuden im Kern der Gemeinde, beispielsweise in der Hauptstraße, erläuterte er am Dienstag bei einem Rundgang durch den Ort. „Ich würde mich freuen, wenn durch die Verschönerungsarbeiten der Wohnwert noch gesteigert werden könnte“, sagte Freiberg. Rund ein Drittel der Sanierungskosten könnten Privatleute als Zuschuss bekommen.

Bereits in den Jahren 2007 und 2008 habe die Gemeinde einen Antrag zur Förderung im Rahmen der Dorferneuerung gestellt, berichtete Freiberg. Im Februar vergangenen Jahres sei dann der positive Bescheid gekommen. Von der damaligen Ministerin für Landentwicklung, Astrid Grotelüschen (CDU), sei ihm in Hannover die entsprechende Urkunde überreicht worden.

Aufgabe der Dorferneuerung ist es, die ländlichen Siedlungen in ihrer charakteristischen Vielfalt zu erhalten, neuen funktionalen Anforderungen anzupassen und in die Landschaft einzubinden. Im Landkreis Göttingen werden im Dorferneuerungsprogramm zurzeit 22 Orte gefördert. Sie werden vom Amt für Landentwicklung Göttingen, das auch zuständig für die Landkreise Northeim und Osterode ist. Im Kreis Northeim gibt es 14 Verfahren im Rahmen der Dorferneuerung im Kreis Osterode zehn .

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