Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Etwa 100 Duderstädter bei Blutspende-Aktion des DRK in Schule

Für das Leben der Anderen Etwa 100 Duderstädter bei Blutspende-Aktion des DRK in Schule

Über etwa 100 Blutspender haben sich die Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Duderstadt am Donnerstag freuen können. In der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule bauten die Helfer des DRK Abnahmestationen auf und boten ihren selbstlosen Unterstützern Bratwurst, Schnittchen und Getränke an.

Voriger Artikel
Barock-Musik in Duderstadt unterhaltsam moderiert
Nächster Artikel
Lauseberger feiern 35-jähriges Bestehen mit unterhaltsamen Programm

Matthias Wenig beim Blutspenden.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „Es sind leider immer weniger geworden“, sagt Fritz Rüffert, Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Duderstadt. Vor einigen Jahren hätten sie mehr als 120 Personen bei der Blutspende-Aktion gehabt. Deshalb freuten sie sich umso mehr, wenn Erstspender den Weg zu ihnen finden.

Als routinierter Blutspender, kennt sich Matthias Wenig, mit dem Prozedere der Abnahme aus. „Ich habe bereits über 40 Mal gespendet, es geht schon auf die 50 zu“, sagt er. Als Begründung für seine regelmäßige Unterstützung des DRk führt er zwei Gründe an. „Einerseits natürlich, weil überall Blut fehlt, besonders in der Sommer- und Ferienzeit“, sagt er, „andererseits, weil mein Blut dabei gleich untersucht wird“. Das sei sehr praktisch.

Die Blutentnahme bereite ihm auch keine Probleme. Es tue nicht weh und er erfahre wenig bis gar keine Einschränkungen im nachhinein. „Direkt nach der Entnahme sollte man nicht Joggen gehen“, weiß er aus eigener Erfahrung. Das sei dann zu anstrengend.

„Wir sind heute nur als ehrenamtliche Unterstützer hier“, sagt Dominik Koch, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Duderstadt. Für die Blutentnahme sind die sechs hauptamtlichen Kollegen vom DRK-Blutspendedienst aus Springe und ein Vertragsarzt  vor Ort.

In der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule sind drei Stationen aufgebaut. Eine für den Bluttest, eine um alle notwenigen Materialien für die Entnahme zu bekommen und die Station für die Spende. „Zuerst wird ein Hämoglobin-Test gemacht und eine Temperaturmessung durchgeführt“, erklärt Peter Stemmer, Leiter des Teams aus Springe.

Dann gehe es ab zum Arzt, um die Spendefähigkeit feststellen zu lassen, bis man schließlich Zettel und Röhrchen für die Spende bekommt und sich auf die Bahre legt. „Auf dem Zettel müssen die Spender noch ankreuzen, ob das Blut verwendet werden darf“, erklärt Stemmer. Das ergebe Sinn, weil einige auch nur wegen des kostenlosen Bluttests kämen. Der Zettel werde nicht umsonst Aidszettel genannt. „Wenn ein Spender befürchtet, dass etwas mit seinem Blut nicht in Ordnung ist, ergibt es Sinn die Verwendung auszuschließen“, sagt er.

Wer Interesse daran hat Blut zu spenden, oder mehr über das Thema erfahren möchte, kann sich bei der DRK-Geschäftsstelle unter Telefon 0 55 27 / 31 50. 

Von Kay Weseloh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter