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Fahrbahndecken für neue Umgehungstrasse gezogen

2800 Tonnen Asphalt Fahrbahndecken für neue Umgehungstrasse gezogen

Die Umgehungsstraße um Westerode nimmt Gestalt an. In dieser Woche werden auf einer Länge von 1,4 Kilometern 2800 Tonnen Asphalt für die zehn Zentimeter dicke Tragschicht aufgebracht.

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Tonnenweise Asphalt: Bei Westerode wird in dieser Woche ein 1,4 Kilometer langer Umgehungsabschnitt asphaltiert.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Darauf kommen noch einmal 2400 Tonnen Asphalt für die acht Zentimeter dicke, sogenannte Binderschicht. Gleichzeitig wird an dem großen Kreisel, dem Anschluss an die Straße Am Euzenberg, und am Anschluss an die B 446 nördlich von Westerode sowie an Wirtschaftswegen weitergearbeitet.

In stetem Strom rollen Lastzüge aus Adelebsen auf die Baustelle und kippen 27 Tonnen Asphalt in den sogenannten Beschicker. Über ein Transportband fällt der  warme Asphalt in den Fertiger und wird durch eine sich drehende Schnecke über die ganze Fahrbahnbreite verteilt. Direkt dahinter folgt eine Walze, um den Belag zu verdichten. „Der zusätzliche Beschicker soll eine plane Oberfläche garantieren und Erschütterungen durch den Lkw verhindern“, erklärt Projektleiter Thomas Groth von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar.

Die Bauqualität wird auch durch Frank Heidergott vom Göttinger Büro Rinne und Partner als örtliche Bauüberwachung kontrolliert. „Es werden Aluminium-Streifen eingebaut, um hinterher die Deckenstärken mit Ultra-Schall zu messen“, erklärt der Bau-Ingenieur. Rund 65 Zentimeter ungebundene Schotterlagen bilden den Unterbau. Darüber liegen zehn Zentimeter Asphalttragschicht und acht Zentimeter Binderschicht. Als letzte Schicht wird im Sommer in einem Guss 3,5 Zentimeter Deckschicht aufgebracht.

Die Fahrbahn wird bei einer Breite von Acht Metern zweispurig plus Abbiegespuren an den Auf- und Abfahrten. Im August soll der Abschnitt bis zum Euzenberg für den Verkehr freigegeben werden. Die Kosten betragen laut Groth für Straßen- und Feldwegebau, Grundstückskauf sowie Ausstattung mit Markierungen und Schildern rund 17,1 Millionen Euro. Ein durchschnittener Wirtschaftsweg endet künftig in einer Wendeschleife am Fahrbahndamm der neuen B 446. Wirtschaftswege werden teilweise neu angelegt und mit Betondoppelstreifen ausgebaut. Auch neue Wegeführungen in der Feldflur waren in einem Flurbereinigungsverfahren festgelegt worden.

Die Umgehung macht aus Sicht des Projektleiters nur Sinn, wenn auch der weitere Abschnitt bis Thüringen gebaut wird sowie der nördliche Anschluss an Mingerode und Obernfeld vorbei.

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