Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Fahrzeugverkehr in der Fußgängerzone stärker überwachen

BI fordert Unterstützung Fahrzeugverkehr in der Fußgängerzone stärker überwachen

Die Unterstützer der Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ fordern erneut Verwaltung, Politik und Polizei dazu auf, Maßnahmen gegen unberechtigten Autoverkehr in der Fußgängerzone zu ergreifen. Unter anderem bitten sie darum, Ausnahmegenehmigungen zu überprüfen und zusätzliche Kontrollen vorzunehmen.

Voriger Artikel
Sorgen durch die rosarote Brille
Nächster Artikel
Einstieg in die digitale Medienwelt

Füßgängerzone in Duderstadt.

Quelle: Lüder

Duderstadt. In einem Brief an Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), die Mitglieder des Rates der Stadt, den Leiter der Polizei in Duderstadt und den Ortsrat begründen die Unterstützer der BI anhand von Zahlen einer Verkehrszählung vom 24. Mai die Notwendigkeit, den unberechtigten Verkehr in der Fußgängerzone zu verringern. Während der Zählung hatten die BI-Mitglieder eine positive Entwicklung seit der Installation des Pollers am Gropenmarkt festgestellt.

Die Verkehrssituation insgesamt habe sich aber nicht verbessert. Die gezählten 981 Fahrzeuge im Fußgängerzonenbereich „stellen eine nicht länger hinzunehmende Gefährdung besonders auch für ältere Menschen und Kinder dar“, argumentieren die Mitglieder der BI für stärkere Kontrollen: „Keines der gezählten Fahrzeuge hielt sich an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit.“

Als „Sofortmaßnahme“, fordert Sprecher Wilfried Dierkes, müssten „alle Ausnahmegenehmigungen auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls widerrufen werden“. Für Handwerksfirmen solle nach dem Willen der BI gelten, dass sie nachweisen müssten, dass sich die Baustelle im Bereich der Fußgängerzone befinde.

„Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt müssen häufiger stattfinden“, lautet eine weitere Forderung. Und: „Bei Verstößen müssen diese auch geahndet werden.“ Nach Ansicht der BI werde sich der anfängliche Aufwand „schnell relativieren, da sich dies sehr schnell herumspricht“. Ein Problem sehen die Unterstützer der BI darin, dass sich unberechtigte Verkehrsteilnehmer im Recht sähen und „durch lautes Hupen oder Gasgeben Fußgänger dazu nötigen, zur Seite zu gehen, teilweise sogar zur Seite zu springen“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter