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Familie Rogosch aus Bernshausen erhält Urkunde vom Nabu

Paradies für Mehlschwalben Familie Rogosch aus Bernshausen erhält Urkunde vom Nabu

Weil er vor 35 Jahren die Schwalbennester unter seinem Dachstuhl nicht entfernt hat, ist am Grundstück von Detlef Rogosch in Bernshausen ein Paradies für die geflügelten Glücksbringer geworden. Für ihr Engagement zeichnete der Nabu Untereichsfeld Familie Rogosch jetzt mit einer Urkunde aus.

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Hans-Hugo Bernhard überreicht Detlef Rogosch Urkunde: Mit dabei sind Brigitte Otterstein mit Enkelin Malena und Enkel Diego.

Quelle: KW

Bernshausen. Ein Zwitscherkonzert begrüßt die Besucher der Familie Rogosch. Unter dem Dachstuhl ihres Hauses sind 23 Nester zu sehen, jedes bewohnt von Mehlschwalben. Im Minutentakt fliegen Schwalben die Nester an, um ihren Nachwuchs zu füttern. „Ein entspanntes Schauspiel“, sagt Detlef Rogosch.

„Ich habe von der Aktion des Nabu ‚Schwalben willkommen in Niedersachsen’ gelesen und ihn daraufhin angeschrieben“, sagt Brigitte Otterstein, Rogoschs Lebensgefährtin. „Schwalben sind Kulturfolger, sie sind darauf angewiesen, dass sie von den Menschen in ihrer Umgebung toleriert werden“, erklärt Hans-Hugo Bernhard, Vorsitzender des Nabu Untereichsfeld. „Was Familie Rogosch hier macht, ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz“, ergänzt der Naturschützer.

„In den 1980er-Jahren hatten wir noch sehr wenig Vögel“, so Rogosch. Das umliegende Biotop sei aber so gut, dass sich zunehmend mehr Tiere angesiedlet hätten. Neben den Mehrschwalben hätten sich auch Rauchschwalben und Fledermäuse an seinem Grundstück niedergelassen. Bernhard freut sich über Rogoschs Einsatz: „Man sieht, bei ihm sind Schwalben willkommen“.

Von Kay Weseloh

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