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Familienfest des Hauses St. Antonius Gieboldehausen

50-jähriges Bestehen Familienfest des Hauses St. Antonius Gieboldehausen

Das 50-jährige Bestehen des Hauses St. Antonius wollen Erzieherinnen, Kinder und alle Menschen, die der Einrichtung verbunden sind, am Sonntag, 21. Juni, zusammen mit vielen Gästen feiern. Aus Anlass des Jubiläums steigt am Standort St. Laurentiusstraße 2 ein großes Familienfest.

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Menschliche 50: Mit den Kindern freuen sich Team und Kirchenvorstand auf das Fest.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Kinderbetreuung seitens der Kirche gibt es in Gieboldehausen schon seit 115 Jahren. Drei Schwestern der Vinzentinerinnen sind am 25. Juli 1900 in den Flecken gekommen, um eine Kleinkinder-Bewahranstalt und eine ambulante Krankenpflegestation zu eröffnen. Sie begannen ihre Arbeit in einer Mietwohnung, bis die Kongregation ein Jahr später in der Marktstraße zwei angrenzende Häuser erwerben konnte.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer deutlicher wurde, dass der damalige Standort des St. Antoniusstifts nicht mehr den Anforderungen genügte und durch Zuzug von Vertriebenen der Bedarf an Kinderbetreuung wuchs, stellte die Katholische Kirchengemeinde 1960 Pläne für den Neubau des Kindergartens und Schwesternhauses vor, fünf Jahre später war das neue Antoniusstift fertiggestellt. 1986 entstand ein Anbau für den Kindergarten, 1991 übernahm die katholische Kirche die Trägerschaft, 2003 schieden die Vinzentinerinnen aus.

„Die Kirchengemeinde St. Laurentius investiert sehr viel für die Kinder im Flecken“, betont Pfarrer Matthias Kaminski. So sei im Jahre 2007 in Gieboldehausen als erstem Standort in der Region eine Krippe im Untergeschoss eingerichtet worden, 2012 folgte die zweite Gruppe, ein Jahr später wurden die Außenanlagen erneuert.

„Das ist hier für uns als Kirchengemeinde kein Anhängsel, sondern wirklich ein lebendiger Teil der Gemeinde, die Kindergärten gehören einfach zu St. Laurentius dazu“, sagt Kaminski und ergänzt nicht ohne Stolz: „Wir sind von den Räumlichkeiten und Inhalten her immer am Puls der Zeit.“

„Die individuelle Förderung des Einzelnen unter Berücksichtigung des jeweiligen Entwicklungsstandes gewinnt immer mehr an Bedeutung“, betont Evelin Thiede, Leiterin der Familienzentren Heilige Familie und St. Antonius. 80 Kinder besuchen die Einrichtung, 30 die Krippe auf der Ebene Null, 50 den Kindergarten auf der ersten Ebene und die zweite Ebene nutzt das Familienzentrum.

„Ziel ist, immer die beste Versorgung für die Familie zu stellen“, erläutern Thiede und ihre Stellvertreterin Monika Nickel. Langfristig sei geplant, die Ausstattung des Turnraums  um einige Geräte zu erweitern. Ansonsten hat Thiede nur einen Wunsch: „Viele Kinder.“

Von Axel Artmann

Von der Andacht bis zum singenden Piraten

Das Familienfest beginnt am Sonntag, 21. Juni, um 14 Uhr mit einer von den Kindern mitgestalteten Dankandacht in der St.-Laurentius-Kirche. Anschließend setzt sich ein bunter Zug zum Haus St. Antonius in Bewegung.

Hier gibt es unter anderem Spiel- und Bastelangebote, ein Quiz, außerdem Verpflegung und Netzwerkpartner wie die Caritas stellen sich vor.

Ein singender Pirat und die Gruppe Fidelis sorgen für Unterhaltung, außerdem treten Tanzgruppen des TV Germania auf.

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