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Familientag des TSV Immingerode

Nächster Halt: Sportplatz Familientag des TSV Immingerode

„So viele Besucher hatten wir noch nie“, ist sich Rainer Nowak sicher. Der Vorsitzende des TSV Immingerode hat am Donnerstag gemeinsam mit seinen Vereinsfreunden den Familientag am Sportplatz ausgerichtet – und zeigt sich begeistert über die Resonanz.

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Großer Andrang auf dem kleinen Sportplatz in Immingerode: Zum Familientag des TSV kommen Hunderte Besucher.

Quelle: Eckermann

Immingerode. Kaum sei der Gottesdienst in der Kirche beendet gewesen, berichtet Nowak, seien die Besucher scharenweise zum Sportplatz gepilgert. Dort gab es zunächst ein deftiges Mittagessen bei  Eintopf und Würstchen. Viele Familien hätten gezielt den Weg zum Vereinsgelände des TSV Immingerode gesucht, auch unter den Bollerwagen-Trupps, Vatertagswanderern und Radfahrern seien aus den vergangenen Jahren bekannte Gesichter gewesen. „Viele Gäste sind aus den umliegenden Orten gekommen“, sagt der TSV-Vorsitzende, auch die Mitglieder befreundeter Vereine seien darunter gewesen.
Gläsermangel spontan behoben

Der Besucheransturm – offenbar zurückzuführen auf den strahlenden Sonnenschein – habe das Organisationsteam vor einige Herausforderungen gestellt, sagt der Vorsitzende. So hätten Bratwürste, Bier und Gläser mehrfach nachgeliefert werden müssen. Im Herbst, als die Planungen für das Fest begonnen hätten, sei dies nicht absehbar gewesen.
Bogensport und Marschmusik

Die Mitglieder des Spielmannszuges, die das Publikum am Nachmittag unterhalten haben, dürften dankbar gewesen sein über das große Publikum: Beinahe keiner der Plätze auf den Bierbänken und im Zelt war mehr frei, als sie mit Marschmusik und umarrangierten Popsongs aufspielten. „Wir werben gern gegenseitig für die Vereine“, sagt Nowak. Zwar habe der TSV mit rund 250 Mitgliedern im 450-Seelen-Dorf noch eine gute Quote, doch man müsse auch an die Zukunft denken.

So sei bereits der Spielbetrieb im Fußball abgelöst worden durch die Bogenschützen des Rosenthaler Bogensportclubs (BSC), die mittlerweile auf dem Fußballfeld trainieren. Auch die Schützen präsentierten sich und ihre Sportgeräte: Zunächst zeigten sie selbst ihr Können, anschließend durften Kinder und Erwachsene ausprobieren, wie es um ihre Treffsicherheit bestellt ist.

Dort, aber auch am Karussell und an der Rollbahn hätten die Kinder am meisten Spaß, glaubt Nowak. Ebenso gut habe ihnen aber auch der Auftritt eines Zauberers gefallen, der Luftballontiere formte und andere kleine Tricks vorführte.

Für die  Erwachsenen stehe be der Traditionsveranstaltung die Geselligkeit im Mittelpunkt, sagt Nowak. Dies habe sich auch am Vorabend des Himmelfahrtstages gezeigt, als das Maifeuer entzündet wurde. Rund 150 Gäste hätten sich am Feuer getummelt. Ob es sich dabei ebenfalls um einen neuen Besucherrekord gehandelt hat, konnte Nowak nicht beantworten.

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©Richter