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Feiern mit Flüchtlingen in Duderstadt

Interkulturelles Fest Feiern mit Flüchtlingen in Duderstadt

Musik, Vorträge und Aktionen für Kinder: Mit einem interkulturellen Herbstfest wollen die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) und die Caritas Duderstädter und in der Stadt lebende Flüchtlinge zusammenbringen. Das Fest steht am Sonnabend, 28. November, an.

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Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Duderstadt. Ab 15 Uhr soll sich das LEB-Bildungszentrum an der Charlottenburger Straße 7 in Duderstadt zu einer Kontakt- und Informationsbörse verwandeln. Dabei soll der Spaß nicht zu kurz kommen, kündigt Wendy Ramola vom Beratungsbüro der LEB in Göttingen an. Unter anderem sei im Programm der Auftritt einer Band vorgesehen, außerdem soll es Bastelaktionen mit Naturmaterialien geben.

„Das Fest richtet sich an alle Menschen, die in Duderstadt und Umgebung leben. Insbesondere Flüchtlingen soll sich hier die Gelegenheit bieten, mit den Menschen in ihrer neuen Umgebung zu feiern und sie kennenzulernen“, erklärt Ramola. Um ihnen die Teilnahme am Fest zu ermöglichen, habe das Projekt Nächstenliebe einen Kleinbus organisiert, mit dem ein „Pendelverkehr“ eingerichtet werde.

Verbände, Vereine und Initiativen sollen während des Festes die Möglichkeit bekommen, sich und ihre Arbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe vorzustellen. Sie sollen während des Festes die Möglichkeit haben, mit möglichen Ehrenamtlichen für die Flüchtlingshilfe in Kontakt zu kommen. Eines der Projekte, das mit einem Stand vertreten sein werde, ist „Refujuice“. Dabei werden mit Flüchtlingen gemeinsam gepflückte Äpfel zu Saft gemostet. Das Getränk soll an diesem Tag erhältlich sein.

Neben einem Grußwort von Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) sind Fachvorträge geplant. Thomas Gerdau von der Aufsuchenden Flüchtlingssozialarbeit der Caritas werde sich ab 16 Uhr mit der aktuellen politischen Situation in den Herkunftsländern der Flüchtlinge beschäftigen. Ab 17 Uhr spricht Tassew Shimeles über das Projekt Internationale Gärten. Dolmetscher sollen dafür sorgen, dass alle Teilnehmer die Chance haben, die Vorträge zu verstehen.

Das Fest ist Teil des Projekts „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen“ und findet im Zuge des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ statt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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©Richter