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Ferienaktion der Heinz-Sielmann-Stiftung

Streicheln, staunen, basteln Ferienaktion der Heinz-Sielmann-Stiftung

Der Vorhang zum Außenbereich öffnet sich, Kinderaugen beginnen zu leuchten, das erste Lämmchen traut sich näher.

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Zutrauliche Lämmchen im weichen Stroh: Sanft und vorsichtig verteilen die jungen Besucher Streicheleinheiten.

Quelle: Schauenberg

Gut Herbigshagen. „Wir setzen uns an den Rand und warten bis sie auf uns zukommen“, empfiehlt Kai Burhenne, der sein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der Heinz-Sielmann-Stiftung in Gut Herbigshagen bestreitet.

Einige Augenblicke später: Sechs Kinder im Alter von drei bis acht Jahren knien im Stroh und sind von Ziegen, Schafen und Lämmern umgeben. Dann bricht eine Sturmflut an Streicheleinheiten über die Lämmchen nieder.

Die Ruhe, die die Kinder ausstrahlen, während sie den possierlichen Tieren die Köpfe kraulen, erfreut Burhenne und seine Kollegin Miriam Knospe, die ebenfalls ihr FÖJ bei der Stiftung ableistet. „Deshalb sind sie so zutraulich“, sagt Burhenne.

Nur ein großer Ziegenbock der sich in der Mitte des Geheges breitgemacht hat, nimmt Reißaus, als die Kinderschar sich nähert. Alle anderen Tiere scheinen die Gegenwart und Aufmerksamkeit der Kleinen zu genießen.

Dann folgt der zweite Teil des Programms, das Basteln. Nach einer Einführung in das Kardieren, das Ausrichten der Wollfasern durch das Kämmen mit speziellen Bürsten, können die kleinen Bastelfreunde loslegen. Lesezeichen mit selbstgemalten Schafen, das Ausmalen von vorgedruckten Schafsbildern und als Highlight das Basteln von Mini-Schafen mit echter Wolle.

Mit praktischen Übungen lernen die Kinder in Kürze aus der hauseigenen Wolle der Heinz-Sielmann-Stiftung ihre eigenen Vliese zu kardieren. Auch das Weberhandwerk, das Spinnen von Fäden und der Einsatz von Kardiermaschinen wird thematisiert. Alles in allem steht es den Kindern ins Gesicht geschrieben: Die Begrüßung der Osterlämmer und die anschließende Bastelrunde war eine äußerst kuschelige Angelegenheit.

Von Kay Weseloh

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