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Feuerbäcker Siebert zieht ins Brotmuseum Ebergötzen

Herausforderung als bedeutender Schritt Feuerbäcker Siebert zieht ins Brotmuseum Ebergötzen

Der Vertrag ist unterschrieben: Im Rahmen der 28. Sitzung des Gemeinderates Ebergötzen unterzeichnete der Seeburger Feuerbäcker Christian Siebert den Pachtvertrag für das Café Backstübl am Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen. Der Rat hatte dem Beschluss einstimmig zugestimmt.

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Der Vertrag ist unterschrieben: Im Rahmen der 28. Sitzung des Gemeinderates Ebergötzen unterzeichnete der Seeburger Feuerbäcker Christian Siebert den Pachtvertrag für das Café Backstübl am Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen.

Quelle: Franke

Ebergötzen. Der Vertrag mit dem Vorpächter Heiko Rees wäre Anfang 2016 ausgelaufen. Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD) erinnerte noch einmal daran, dass Rees frühzeitig angekündigt hatte, den Vertrag nicht zu verlängern. "Dann kam sein tragischer Tod", beschrieb Jurgeleit die Situation. In einer langen Findungsphase habe die Gemeinde einen neuen Pächter gefunden. "Jung, innovativ und einer, der andere Ideen hat", beschreibt der Bürgermeister den neuen Pächter, dessen Vertrag ab 15. März 2016 läuft.

Feuerbäcker Siebert hat sich vor sechs Jahren mit einem Neubau im Seeburger Gewerbegebiet selbstständig gemacht. "Vor vier Monaten wurden wir auf die Alte Remise aufmerksam gemacht", erzählt der35-Jährige. "Das Objekt und die Zusammenarbeit mit dem Museum sind sehr interessant für uns. Wir freuen uns darauf, hier neue Ideen umzusetzen." Seine Frau Elisabeth ergänzt: "Das ist ein bedeutender Schritt für uns. Wir nehmen die Herausforderung an."

Das Café Backstübl ist ein Eigenbetrieb der Gemeinde. Der Jahresabschlussbericht des Eigenbetriebs "Grundstücksverwaltung Brotmuseum" habe gezeigt, wie notwendig die Mieteinnahmen seien, berichtete Verwaltungsvertreterin Hiltrut Bartus-Deutsch: "Für das Jahr 2014 steht ein Fehlbetrag von 4439,75 Euro im Jahresabschlussbericht." Die Summe resultiere unter anderem aus Abschreibungen in Höhe von etwa 40000 Euro sowie Schuldenberg, der sich mit Zinsen auf rund 30000 Euro beläuft. Mit dem Fehlbetrag sei aber der Wirtschaftsplan eingehalten worden, in dem 4900 Euro festgesetzt waren. "Wir müssen Haus und Hof mit den Pachteinnahmen unterhalten", erklärte Bartus-Deutsch.

Von Rüdiger Franke

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