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Feuerwehr simuliert Brand in Grundschule Gieboldehausen

Kinder proben den Ernstfall Feuerwehr simuliert Brand in Grundschule Gieboldehausen

Rauch dringt aus dem Heizungsraum. Schnell muss die Feuerwehr alarmiert werden und die Kinder müssen das Gebäude verlassen – dieses Szenario haben am Donnerstag Feuerwehrleute, Schüler und Lehrer der Grundschule in Gieboldehausen während einer Übung durchgespielt.

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Die Schulkinder sind auf dem Sammelpunkt in Sicherheit gebracht, die Feuerwehr kümmert sich um den Brand im Keller.

Quelle: EF

Gieboldehausen. Gegen 10 Uhr löste der Hausmeister den Alarm über die hauseigene Anlage aus, nachdem er Rauch aus dem Heizungsraum hatte dringen sehen.

Darin befindet sich der Wärmetauscher – nicht auzudenken, was passierte, wenn der Wärmetauscher explodierte, sagte Schulleiter Ulrich Haase. Mit zwei Löschfahrzeugen und einem Mannschaftswagen rückten die  Kräfte aus, um sich vom Giebel bis zum Ort der Brandursache durchzukämpfen.

„Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung“, erklärte Haase. Der Nebel sei aus einer Maschine gekommen und sowohl Schulleitung als auch die Feuerwehr seien im Vorfeld informiert gewesen.

Ebenso erleichtert sei er gewesen, dass die rund 200 Kinder und das Kollegium souverän reagiert hätten. So sei die Evakuierung des Gebäudes zügig geglückt und die Kinder und Erwachsenen hätten sich rasch auf dem Sammelplatz auf dem Schulhof eingefunden.

Lediglich einige Kinder hätten Angst um ihre Ranzen gehabt und daher anfangs geweint. Doch die Lehrer hätten ihnen bald verständlich machen können, dass es sich um eine Übung handelte und im Ernstfall das Leben und die Gesundheit der Menschen wichtiger seien als Schulbücher und selbstgemalte Bilder.

Im Anschluss an die Übung verbrachten die Feuerwehrleute gemeinsam mit den Schülern die große Pause, um bei belegten Brötchen Fragen zu beantworten und noch einmal den Ablauf im Ernstfall durchzusprechen: „Rausgehen zum Sammelpunkt, durchzählen und melden, ob noch jemand fehlt“, sei dabei zu beachten, sagte Ortsbrandmeister Reinhard Kohlrautz. Und: „Ruhe bewahren.“

Das sei in diesem Fall recht gut gelungen.

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©Richter