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Feuerwehr- und Rettungsübung in Krebeck

Qualm in der Grundschule Feuerwehr- und Rettungsübung in Krebeck

In voller Montur ist am Freitagmorgen die Freiwillige Feuerwehr Krebeck ausgerückt, ein Rettungswagen kam aus Gieboldehausen. Aus dem Obergeschoss der Grundschule drang dichter Rauch. Mit einer Nebelmaschine wurde die Feuerwehrübung realistisch dargestellt.

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Sanitäter und Feuerwehrleute erklären den Grundschülern, wie sie im Ernstfall verletzten Kindern helfen würden.

Quelle: Richter

Krebeck. 10.13 Uhr heulten die Sirenen in Krebeck. Feueralarm im Regen. Aus Fenstern der Grundschule drang dichter Qualm. Drei Minuten später liefen die ersten Feuerwehrmänner zum Gerätehaus. Blaulicht und Sirenen heulten durch Krebecks Straßen. Ortsbrandmeister Thomas Ahlborn führte die eine, ein Kamerad die andere Klasse aus dem Gebäude.

„Geht ruhig“, betonte Lehrerin Sigrun Geveke, „so wie wir das gelernt haben.“ Ohne Chaos verließen die Kinder Schule und stellten sich unter das Vordach. „Einige haben sicher gemerkt, dass es nur eine Übung ist“, war sich Geveke sicher. Eine Woche lang beschäftigten sie sich da schon mit dem Projekt Feuerwehr. Fuhren zur Berufsfeuerwehr nach Göttingen, standen auf der Drehleiter.

Nun waren sie live dabei, wie zwei Feuerwehrleute eine vermeintlich vermisste Person aus dem Dach bargen, die Sanitäter von Franz-Josef Reinhold der Puppe einen Zugang legten. Für die Kinder ein Riesenereignis und für Peter Friedrich Organisationsarbeit. Der Krebecker hatte telefoniert und die realistische Übung mit den Beteiligten und dem Landkreis Göttingen abgestimmt. „Eigentlich“, sagte Friedrich, „müsste so etwas viel öfter passieren.“ Die letzte Übung dieser Art lag da schon acht Jahre zurück.

Von Gunnar Müller

©Richter

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©Richter