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Feuerwehrmann aus Rustenfelde stirbt bei Hochwassereinsatz

Vermutlich ertrunken Feuerwehrmann aus Rustenfelde stirbt bei Hochwassereinsatz

Er wollte anderen helfen und ist dabei ums Leben gekommen: Bei dem Toten, der nach dem Unwetter im Eichsfeldkreis am Montagmorgen im Rustebachtal geborgen wurde, handelt es sich um einen 29-jährigen Feuerwehrmann aus Rustenfelde.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Rustenfelde. Der 29-Jährige sei vermutlich beim Hochwassereinsatz ertrunken, teilt die Polizeiinspektion Nordhausen auf Anfrage mit. Unter welchen Umständen das geschehen ist, sei noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

In dem 500-Seelen-Ort Rustefelde hat das Hochwasser verheerende Schäden angerichtet. Werner Henning, der als Landrat des Eichsfeldkreises einen Krisenstab eingerichtet hat, berichtet von 15 Menschen, die evakuiert werden mussten, ausgelaufenen Öltanks und einsturzgefährdeten Häusern.

Der tote Feuerwehrmann in Einsatzkleidung wurde von einem Landwirt entdeckt. Seine Bergung über den Bach mit Leitern sei kompliziert gewesen, teilt Henning mit. Den Hinweis auf seine Identität erbrachte sein Helm, in den sein Name eingetragen war. Der 29-Jährige war von seiner Mutter als vermisst gemeldet worden. Auch ein zweiter Feuerwehrmann, nach dem mit einem Hubschrauber gesucht wurde, galt über mehrere Stunden als vermisst, war aber unversehrt.      ku

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©Richter