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Feuerwerk außerhalb Duderstädter Wall immer noch zu nah am Fachwerk

Silvester-Nachlese Feuerwerk außerhalb Duderstädter Wall immer noch zu nah am Fachwerk

Vier Mitarbeiter des Duderstädter Bauhofs waren am Montag damit beschäftigt, die Überreste der Silvesternacht zu entsorgen. Die Feuerwerksliebhaber hielten sich Silvester zwar an das Abbrennverbot innerhalb des Walls, unterschritten trotzdem an einigen Stellen den Mindestabstand zu Fachwerkhäusern.

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Nicht alle Feiernden beachten in der Silvesternacht das Böllerverbot in Duderstadt.

Quelle: Wenzel

Duderstadt. Das Verbot der Stadt Duderstadt, innerhalb des Stadtwalls Feuerwerkskörper abzubrennen, findet Akzeptanz und Zustimmung - auch unter denen, die erst eine gewisse Strecke zurücklegen müssen. Zum Jahreswechsel um Mitternacht waren auch diesmal wieder zahlreiche Gruppen mit Tüten voller Raketen unterwegs. Doch die meisten stoppten direkt hinter den Walldurchbrüchen, obwohl niedersachsenweit gilt, dass mindestens 200 Meter zu Krankenhäusern, Altenheimen, Kirchen, Tankstellen und auch Fachwerkhäusern einzuhalten sind.

„Das Ziel war erst einmal, das Feuerwerk aus der historischen Altstadt herauszubekommen“, erklärt Stadtbrandmeister Kai Walter, warum die Verwaltung der Stadt Duderstadt das Abbrennen innerhalb des Stadtwalls verboten habe. „Es wäre aber schön, wenn der Wall mit seinen Bäumen komplett als Schutzring zwischen Feuerwerk und den bebauten Plätzen wäre.“ Er regt an, dass das Ordnungsamt vielleicht an den bestimmten Stellen Schilder aufstellt, die darauf hinweisen. „Die Stadt weiß, dass zum Schutz der bauhistorischen Substanz bestimmte Konzepte noch verfeinert werden müssen“, sagt Ordnungsamtsleiterin Sabine Holste-Hoffmann. „Zunächst einmal sind wir aber froh, dass sich in der Innenstadt an das Verbot gehalten wird.“

Polizeisprecherin Jasmin Kaatz erklärt, dass die Bürger sich einsichtig zeigten, wenn sie von Beamten darauf angesprochen werden. Die meisten wechseln dann auch den Standort.

Auch für das Bauhofteam stellt das Innenstadtböllerverbot eine Erleichterung der Arbeit dar, wie Bauhofleiter Frank Widera berichtet: „Wir müssen nur noch an einigen konzentrierten Stellen aufräumen.“ Früher hätten in der gesamten Innenstadt alle paar Meter Überreste gelegen, die sich bei Regen oder Schnee in eine matschige Masse verwandelt hätten. Er erinnert aber daran, dass auch Anlieger in der Pflicht der Straßenreinigung stünden. „Ich habe am Neujahrsmorgen aber schon einige mit dem Besen gesehen.“

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©Richter