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Fluchttreppe am Duderstädter Stadthaus installiert

Brandschutzkonzept in Arbeit Fluchttreppe am Duderstädter Stadthaus installiert

Am Stadthaus in der Worbiser Straße ist eine fast 14 Meter hohe Außenfluchttreppenanlage installiert worden. Die Metalltreppe soll einen aus Sicherheitsgründen vorgeschriebenen zweiten Rettungsweg sicherstellen. In der kommenden Woche sollen die Arbeiten weitergehen. In die Nordwand müssen Türdurchbrüche in vier Etagen für den Zugang zur Treppe geschlagen werden. Treppe, Fundament und Anschlussarbeiten kosten der Verwaltung zufolge rund 120 000 Euro.

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14-Meter-Metalltreppe als zweiter Fluchtweg aus Stadthaus.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Das Eigengewicht der Metalltreppe beträgt nach Angaben der Herstellerfirma, der Duderstädter Metallbau Wagner GmbH, rund 15 Tonnen. Für den Aufbau, der an einem Tag über die Bühne ging, setzte das Unternehmen einen 80-Tonnen-Autokran ein.
Die Stadt habe in den vergangene Jahren intensiv in den Brandschutz in Kindergärten und Schulen investiert, jetzt sei das Verwaltungsgebäude an der Reihe, sagte Fachbereichsleiterin Bettina Steinmetz.  Im Stadthaus soll in diesem Jahr nicht nur der zweite Fluchtweg gebaut, sondern auch in andere Bereichen investiert werden.  Im gerade vom Rat beschlossenen Haushalt  der Stadt sind für diese Zwecke 200 000 Euro für Brandschutz, 287 000 Euro für Um- und Ausbauten sowie weitere 132 000 Euro für die Sanierung des Ratssaales bewilligt worden. Die Außentreppe wird noch mit Haushaltsresten aus dem Vorjahr finanziert, da der Etat 2015 noch nicht genehmigt ist.

Für das Stadthaus ist ein Brandschutzkonzept entworfen worden, das jetzt nach und nach umgesetzt wird. Dazu gehören auch Brandschutztüren in den Korridoren, Brandmeldeanlagen und Sicherheitsbeleuchtung sowie Flucht- und Rettungswege. „Die Arbeiten daran ziehen sich noch bis 2016 hin“, kündigte  Baubereichsleiter Johannes Böning an. Für die weiteren Arbeiten im Stadthaus stehe das Grundkonzept, Details müssten hingegen noch abgestimmt werden.

So ist auch vorgesehen, den Ratssaal umzubauen. Auf jeden Fall werde die Decke neu gemacht und energetisch saniert, sagte Böning. Über Ausstattung und neue Technik für die Sitzungen werde noch nachgedacht.

Der Nordtrakt des Stadthauses ist der neuere Teil des Verwaltungsgebäudes an der Worbiser Straße. Gebaut wurde der Trakt als Kreishaus 1964 durch den damals noch selbstständigen Landkreis Duderstadt.

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