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Flugblättern gegen Verkehrssünder Tiftlingerode

Ortsrat startet „Good-Will-Aktion“ Flugblättern gegen Verkehrssünder Tiftlingerode

Seit Mai diesen Jahres sind die innerörtlichen Straßen in Tiftlingerode nur für Anliegerverkehr ausgewiesen. Obwohl mehrere Hinweisschilder aufgestellt wurden, halten sich zahlreiche Verkehrsteilnehmer nicht an die Regelung.

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Eigentlich nur frei für Anlieger sind die Straßen innerorts.

Quelle: Schauenberg

Tiftlingerode. „Wir mussten auf Drängen vieler Bürger im Ortskern  in Abstimmung mit der Stadt Duderstadt die Tiftlingeröder Straße und Musestraße für den Durchgangsverkehr sperren, weil die Sicherheit der Kinder und der älteren Menschen nicht mehr gegeben war“, erläutert Ortsbürgermeister Gerd Goebel.

„Zumal die Straßen 1972 nur für den innerörtlichen Verkehr gebaut wurden. Sie können die hohe Verkehrsbelastung nicht mehr verkraften, da die Deckschicht nur sieben Zentimeter stark ist.“ Ein Ausbau hätte zur Folge, dass die Anlieger mit Kosten in fünfstelliger Höhe belastet würden.

Morgens von 6 bis 8 Uhr und nachmittags von 15.30 bis 17.30 Uhr fahren viele Pendler weiterhin durch den Ort. „Wir haben festgestellt, dass mindestens 80 Prozent der Verkehrsteilnehmer aus dem Obereichsfeld keine Rücksicht auf die Menschen nehmen und teilweise mit hoher Geschwindigkeit durch den Ort brausen“, beschwert sich der Bürgermeister. Erlaubt seien 30 Stundenkilometer.

Der Ortsrat will der Nichtbeachtung der Verkehrsschilder nun begegnen. In der jüngsten Ortsratssitzung fassten die Mitglieder des Gemeindeparlaments den Beschluss, gemeinsam mit der Duderstädter Polizei eine „Good-Will-Aktion“ zu initiieren, um insbesondere die Autofahrer aus der Region im Rahmen einer Flugblattaktion höflich darauf hinzuweisen, sich an die Regeln zu halten.

Sollte auch diese Initiative erfolglos sein, sollte die Polizei gezielt Kontrollen vornehmen, um die Verkehrssünder zur Kasse zu bitten, so der Ortsrat. Täglich kämen dann Beträge in vierstelliger Höhe zusammen.

Von Rüdiger Franke

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