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Flurbereinigung: Hackenfort kritisiert „Pamphlet“ der Zukunftswerkstatt Gieboldehausen

Weiter Unmut Flurbereinigung: Hackenfort kritisiert „Pamphlet“ der Zukunftswerkstatt Gieboldehausen

Nach der wegen Formfehlern wiederholten Vorstandswahl zum Flurbereinigungsverfahren in Gieboldehausen gibt es nach wie vor noch Unstimmigkeiten. Alle Beteiligten betonen aber, in der Vergangenheit im Vorstand konstruktiv zusammengearbeitet zu haben und es auch im neuen Vorstand anzustreben. Das alte und neue Vorstandsmitglied Hubert Hackenfort wehrt sich insbesondere gegen den wieder vorgebrachten Vorwurf der versuchten Wahlmanipulation durch Vollmachten.

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Quelle: Archiv

Gieboldehausen. „Die Pointe bei der ersten Wahl war, dass sich in Konkurrenz zu den Vollerwerbslandwirten, die sich in der sogenannten Zukunftswerkstatt zusammen getan haben, in fast sensationeller Eindeutigkeit ein vollkommen anderer Vorstand durchgesetzt hat, der ausdrücklich und absichtlich versuchte, neben den Vollerwerbslandwirten auch die Interessen der Nebenerwerbslandwirte, der kleinen Landverpächter und nicht zuletzt des Naturschutzes im Vorstand personell zu vertreten“, so Hackenfort, der auch Ratsherr der Freien unabhängigen Wähler in Gieboldehausen ist. Er beklagt, dass noch während der Neuwahl der Teilnehmergemeinschaft ein „Pamphlet“ der Zukunftswerkstatt verteilt worden sei, das Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten mit dem Ziel zu verknüpfen versucht habe, die Wahlen zugunsten der Kandidaten der Zukunftswerkstatt zu beeinflussen.

Das sei ärgerlich, so Hackenfort. Niemand habe bei der geheimen Wahl einem anderen die Hand geführt. Jemanden, der einer Person seines Vertrauens eine Vollmacht gebe, müsse man als zurechnungsfähigen Menschen ansehen. Für ihn sei das eine „Gespensterdebatte“. Es habe wohl Missverständnisse gegeben, die leider nicht ausgeräumt worden seien. Er wolle nicht Öl ins Feuer gießen, betont Hackenfort. Bei einer Flurbereinigung gebe es nun einmal Interessengegensätze, die im Vorstand ausgeglichen werden müssten. Der Vorstand insgesamt sei Kontrollorgan, Eigenmächtigkeiten seien gar nicht möglich.

Auch das neue Vorstandsmitglied Markus Gerhardy, Vollerwerbslandwirt und CDU-Ratsherr, betonte nach der Vorstandswahl, auf konstruktive Zusammenarbeit zu setzen. Bei der ersten Wahl des siebenköpfigen ehrenamtlichen Vorstands vor vier Jahren waren keine Vertreter der Zukunftswerkstatt gewählt worden. Zur Wahl der Stellvertreter traten sie nicht an. Im neuen Vorstand sind wieder Vollerwerbs- und Nebenerwerbslandwirte vertreten, diesmal auch Vertreter der Zukunftswerkstatt. Die Wahl hatte wiederholt werden müssen, da Vollmachten von Teilnehmern der ersten Wahl nicht amtlich beglaubigt waren.

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©Richter