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Fördermittel für die Mauerwerksanierung der Schlosskirche Osterode

Für ein besonderes Bauwerk Fördermittel für die Mauerwerksanierung der Schlosskirche Osterode

Etliche größere Bauvorhaben im Kirchenkreis Harzer Land gehen sichtbar voran und offenbaren manchem erst jetzt, welch wunderschöne Kirchen die Region zu bieten hat.

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Etliche größere Bauvorhaben im Kirchenkreis Harzer Land gehen sichtbar voran und offenbaren manchem erst jetzt, welch wunderschöne Kirchen die Region zu bieten hat.

Quelle: EF

Osterode. Dazu zählt zweifelsfrei auch die Schlosskirche St. Jacobi in Osterode, obwohl der Blick auf das Gotteshaus derzeit durch ein Baugerüst versperrt wird.

Damit dieses Gerüst baldmöglichst verschwindet, wurden Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa) in Höhe von 150 000 Euro, 50 000 Euro und 15 000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Der ortstypische Gipsmörtel und die Steine aus der Söse machen die Schlosskirche zu einem besonderen Bauwerk und einer bedeutenden Kirche“, erläuterte Diplomingenieur Rocco Curti vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, der am Mittwoch gemeinsam mit Dietrich Burkart von der DSD zu Gast in Osterode war, um Vertretern der Kirchengemeinde, des Kirchenkreises und der Politik die erfreuliche Nachricht und den Fördervertrag zu überbringen.

Der Bund stelle die Mittel für solche Projekte gerne zur Verfügung, nur brauche es eben auch Politiker, die sich für ihre Region einsetzen, so wie es in diesem Fall geschehen ist. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands Wilfried Schröter und Superintendent Volkmar Keil dankten für die Unterstützung und erläuterten den interessierten Gästen anschließend auch, wofür das Geld konkret verwendet werden soll.

Vor allem geht es um die Sanierung der Außenmauern, in deren Fugen Wasser eindringt. Wie bereits am Turm zu sehen, sollen die Mauern weiß verputzt werden, so wie es früher einmal der Fall gewesen ist. Das nämlich ist nicht nur eine optische Veränderung, sondern schützt auch vor weiterem eindringenden Wasser. Auch im Innenraum der Kirche ist in einem späteren Bauabschnitt einiges zu tun.

„Dazu reichen die Fördermittel allein allerdings nicht aus“, erläutert Pastor Michael Bohnert, „das ist nur über Spenden möglich.“ Eine von außen ansehnliche Kirche bekommt die Gemeinde also, für die Atmosphäre und das Leben darin muss sie selbst sorgen.

epd

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